Akima-Spline-Interpolation

Die Nutzung dieser Funktionalität erfordert die Lizenzierung des Erweiterungspaketes "Spline". Sie ist nicht im Umfang der Standardlizenz enthalten.

Die Zielpunkte der programmierten Linearsätzen (G00 und G01) sind die Stützstellen, durch die die Akima-Splines gelegt werden.

Werden Zirkularsätze (G02 bzw. G03) eingefügt, so wird die Spline-Kurve vor dem Zirkularsatz unterbrochen und mit dem Eintreffen des nächsten Linearsatzes automatisch eine neue Spline-Kurve begonnen. Die Übergänge in und vom Zirkularsatz erfolgen tangential.

Die Spline-Kurve wird ebenfalls unterbrochen, wenn ein Linearsatz mit stehenden Hauptachsen und bewegten Mitschleppachsen programmiert wurde. Die Abwahl der Spline-Interpolation erfolgt mit automatischer Tangentenbestimmung am Kurvenende. Die Mitschleppachsen werden so lange linear interpoliert, bis ein Linearsatz mit bewegten Hauptachsen programmiert wird. Ist dies der Fall, erfolgt eine automatische Wiederanwahl der Spline-Interpolation. Der Übergang in die Spline-Kurve erfolgt sowohl für die Hauptachsen als auch für die Mitschleppachsen tangential.

Zwischen den Linearsätzen, welche als Stützpunkte dienen, dürfen auch andere Funktionen (z.B. M-Funktionen) programmiert werden. Die Anzahl dieser Funktionen, die jeweils insgesamt zwischen fünf aufeinanderfolgenden Stützstellen programmiert werden dürfen, ist jedoch konfigurationsabhängig beschränkt.