Fenster Eigenschaften

Folgende Einstellungen stehen auf dem Projektknoten des TwinCAT 3 PLC Profilers zur Verfügung. Die im Bereich Profiler aufgeführten Eigenschaften gelten immer auch für alle Unterelemente. Diese Eigenschaften gelten also auf Projektebene für das gesamte SPS-Projekt.

Fenster Eigenschaften 1:

Eigenschaft

Bedeutung

Profiler

Automatic Correction Value

Aktiviert die automatische Korrekturberechnung des Laufzeitanteils der Profiler-Messmarken. Der Korrekturwert wird pro Zyklus aus den Messdaten berechnet und von den angezeigten Ausführungszeiten (Own Time) abgezogen.

Voraussetzung: Die Option Add Measure Method muss in der Profiler-Konfiguration aktiviert sein (siehe Fenster Konfiguration). Ist die automatische Korrektur deaktiviert, wird stattdessen der feste Wert aus Default Correction Value verwendet.

Default Calltree Percentage Limit

Schwellenwert für die Hotpath-Analyse in Prozent. Wenn der prozentuale Anteil der Own Time eines Elements die gesamte Ausführungszeit eines Zyklus überschreitet, wird dieses als Element mit hohem Zeitverbrauch im Bereich der Hotpath-Analyse angezeigt.

Default Correction Value

Fester Korrekturwert in [ns], der verwendet wird, wenn Automatic Correction Value deaktiviert ist. Der Wert wird dann für alle Zyklen gleichmäßig von den Messwerten abgezogen.

Default Cycle Deviation Limit

Schwellenwert für die zyklische Abweichung, Auswertung in Prozent. Wenn der prozentuale Anteil der Own Time eines Elements an der gesamten Ausführungszeit eines Zyklus diesen Wert überschreitet, wird dieses als Element mit zyklischer Abweichung im Bereich der Hotpath-Analyse angezeigt.

Default Record Line Maximum

Maximale Anzahl der Einträge für die Record-Datei. Wird dieser Wert erreicht, wird automatisch eine neue Datei angelegt.

Default Unit

Zeiteinheit mit der standardmäßig ein Report geöffnet wird (ms/µs/ns).

Disable

Deaktivieren des Profilers.

Init Instance Paths

Einschalten der Instanzpfadgenerierung. Die Funktion wird benötigt, um den genauen Instanzpfad jedes Aufrufs im Report anzuzeigen. Die Generierung lässt sich deaktivieren, da diese den Compilevorgang verlängert.