Features CoE

Hinweis

Features CoE 1:

Parametrierung über das CoE-Verzeichnis (CAN over EtherCAT)

Die Parametrierung des EtherCAT-Geräts wird über den Reiter „CoE-Online“ (mit Doppelklick auf das entsprechende Objekt) bzw. über den Prozessdatenreiter (Zuordnung der PDOs) vorgenommen. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der EtherCAT-System‑Dokumentation im Kapitel „EtherCAT Teilnehmerkonfiguration“.

Beachten Sie bei Verwendung/Manipulation der CoE-Parameter die allgemeinen CoE‑Hinweise im Kapitel „CoE-Interface“ der EtherCAT-System‑Dokumentation:
- Startup‑Liste führen für den Austauschfall
- Unterscheidung zwischen Online/Offline Dictionary,
- Vorhandensein aktueller XML‑Beschreibung
- „CoE-Reload“ zum Zurücksetzen der Veränderungen

Abhängig von den Haupt-PDO/optionalen PDO sind im CoE (CAN over EtherCAT)-Verzeichnis weitere Einstellungen anwählbar.

Folgende CoE-Einstellungen aus dem Objekt 0x8010 sind möglich und hier in den Default‑Einstellungen wiedergegeben:

Features CoE 2:Abb.45: Reiter „CoE – Online“

Die Parameter werden auf der Seite „Objektbeschreibung und Parametrierung“ beschrieben.

Frequenz

Frequenzmessung

Ablauf der Messung

Features CoE 3:Abb.46: Prinzip Frequenzmessung im erweiterten Betriebsmodus

Periodenberechnung

Features CoE 4:

Frequenz- und Periodenmessung

Aus den oben angeführten Erläuterungen wird ersichtlich, dass die Frequenzmessung den aktuellen Achsenzustand (Geschwindigkeit) deutlich genauer erfassen kann als die Periodenmessung. Es ist deshalb, wenn möglich, bevorzugt die Frequenzmessung zu verwenden.

Latch

Features CoE 5:

„Latch C valid“-Bit

Erst wenn der Wert im Eingangsprozessdatum „Latch C valid“(Index 0x6010:01) = FALSE ist, kann ein neuer Counter‑Wert auf den Latch-Eingang geschrieben werden.

Features CoE 6:

„Latch extern valid“-Bit

Erst wenn der Wert im Eingangsprozessdatum „Latch extern valid“ (Index 0x6010:02) = FALSE ist, kann ein neuer Counter‑Wert auf den Latch‑Eingang geschrieben werden.

Reset

Vorwärts-/Rückwärts-Zähler

Over-/Underflow 

Drahtbrucherkennung „Open circuit detection“

Hinweis

Drahtbrucherkennung „Open circuit detection“ vs. Single-ended-Leitungen (TTL-Interface)

Die Drahtbrucherkennung „Open circuit detection“ funktioniert prinzipbedingt nicht bei Single-ended-Leitungen (TTL-Interface).

Mikroinkremente

Features CoE 7:Abb.47: Prinzip Frequenzmessung im erweiterten Betriebsmodus

Die hochkonstanten Abfragezyklen (Genauigkeit: 100 ns) des Distributed Clocks Systems erlauben es, ab einer bestimmten Geschwindigkeit interpolierte Achspositionen zwischen die gezählten Encoder-Inkremente zu interpolieren. Die Interpolationsauflösung beträgt dabei 8 Bit entsprechend 256 Werte. Ein Standard-Encoder mit 1.024 Strichen wird so mit 4-fach-Auswertung und Mikroinkrementen zu einem hochauflösenden Achsgeber mit 4096 * 256 = 1.048.576 Strichen.
Die Unterschreitung der Mindestgeschwindigkeit wird durch Index 0x6010:08Extrapolation stall“ in den Prozessdaten angezeigt.