FAQs

Name

Beschreibung

FAQ#1

Welche Hardware-Voraussetzungen sind zu erfüllen?

FAQ#2

Welche Software-Voraussetzungen sind zu erfüllen?

FAQ#3

Kann eine Zone bei Sensor-Ausfall heizen?

FAQ#4

Wie kann ich die Ausgabe von Heiz- und Kühlsignalen umleiten?

FAQ#5

Wie kann ich die Erfassung der Ist-Temperatur umleiten?

FAQ#6

Wie funktioniert das Idle-Load Tuning?

FAQ#7

Wie funktioniert die Extruder-Kompensation?

FAQ#8

Was soll ich bei Fehlfunktion tun?

FAQ#1: Hardware-Voraussetzungen

Ein IPC mit x86-Architektur und Hardware FPU. Rechenleistungsbedarf und Feldbusunterstützung sind in jedem Fall abzuklären. Beispiele:

Alternativ ein IPC mit iXP-Architektur und FPU-Emulation. Hier ergeben sich bei der Zonenzahl und/oder der Zykluszeit möglicherweise Einschränkungen.

Eine Feldbus-Architektur mit geeigneter Leistungsfähigkeit:

FAQ#2: Software-Voraussetzungen

Ein Microsoft Betriebssystem des Typs Windows CE 6, Windows Embedded Compact 7, Windows XP, Windows XPe oder Microsoft Windows Embedded Standard 7, 32 Bit.

Ein lauffähiges und lizenziertes TwinCAT System, freigegeben für mindestens TwinCAT PLC.

Eine lizenzierte Kopie der Plastics Temperature Control Framework Library PfwLib_TempControl.LIB, Version V1.0.1 oder höher.

Ein beigestelltes Plastics Framework AppExtension Projekt PfwLib_TempControlAppExtension.PRO dessen Version mit der Version der Plastics Temperature Control Framework Library übereinstimmt.

FAQ#3: Heizen bei Sensor-Ausfall

Beim Ausfall eines Temperatursensors kann es erforderlich sein, die Maschine weiter zu betreiben. In einem solchen Fall kann die Library dazu veranlasst werden, den Leistungsbedarf der Zone zu schätzen und das entsprechende Heizsignal auszugeben. Dabei sind eine Reihe von Vorbedingungen zu erfüllen:

Hinweis

Diese Option darf auf keinen Fall in Zonen aktiviert werden, die im Betrieb überschüssige Energie (Reibung, Einleitung aus Nachbarzonen) aus dem Prozess erhalten.

Um die Option zu aktivieren ist in den Maschinendaten EnableErrorHeating auf TRUE zu setzen. Durch einen Wert im Bereich 0...1 in ErrorHeatingFactor kann festgelegt werden, welcher Anteil der geschätzten Leistung ausgegeben werden soll.

FAQs 1:

Wenn die Solltemperatur der Zone geändert wird, muss ErrorHeatingFactor nicht angepasst werden. Die Schätzung wird die erforderliche Leistung automatisch anpassen.

FAQ#4: Umleiten von Heiz- und Kühl-Signalen

Falls ein digitaler Ausgang der SPS defekt ist, so kann der Bediener diesen digitalen Ausgang auf einen anderen freien Ausgang auflegen und anschließend im HMI das entsprechende Signal auf den anderen Ausgang umlenken. Um dieses Feature nutzen zu können, sind verschiedene Einstellungen in der Temperaturbibliothek vorzunehmen. Da die Inbetriebnahme der E/A-Umleitung etwas aufwändiger ist, wenden Sie sich in diesem Fall an den Support. Wenn Sie dieses Feature nicht nutzen möchten, sind die Einstellungen in der Schritt für Schritt Inbetriebnahme zu übernehmen.

FAQ#5: Umleiten der Ist-Temperatur-Erfassung

Falls ein analoger Eingang der SPS defekt ist, so kann der Bediener diesen analogen Eingang auf einen anderen freien Eingang auflegen und anschließend im HMI das entsprechende Signal auf den anderen Eingang umlenken. Um dieses Feature nutzen zu können, sind verschiedene Einstellungen in der Temperaturbibliothek vorzunehmen. Da die Inbetriebnahme der E/A-Umleitung etwas aufwändiger ist, wenden Sie sich in diesem Fall an den Support. Wenn Sie dieses Feature nicht nutzen möchten, sind die Einstellungen in der Schritt für Schritt Inbetriebnahme zu übernehmen.

FAQ#6: Das Idle-Load Tuning

Voraussetzung für die Ermittlung der Grundlast ist:

Bei der Grundlastermittlung wird der Istwert nicht angeregt. Es finden lediglich interne Berechnungen statt. Die Ermittlung dauert mehrere Sekunden, wobei anschließend der ermittelte Wert automatisch in die Regelung mit einfließt.

FAQ#7: Extruder-Kompensation

Voraussetzung für die Ermittlung der Extruder-Kompensation:

Nachdem die Extruder-Kompensation ermittelt wurde, ist diese nicht aktiv. Erst wenn der Parameter ExtruderCompEna aus den Maschinenparametern ein TRUE erhält, wird dieser auch wirksam. Bei einer korrekten Extruder-Kompensation verhält sich beim Ein- bzw. Ausschalten der Schnecke die Isttemperatur wesentlich ruhiger als ohne Kompensation.

FAQ#8: Verhalten bei Fehlfunktion

Machen Sie von den Maschinen- und Produktparametern Screenshots.

Zeichnen Sie mittels dem Scope das Verhalten auf.