Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43

Messung Modus

±20 mA

0…20 mA

4…20 mA

3,6…21 mA
(NAMUR NE43)

Messbereich, nominell

‑20…+20 mA

0…20 mA

4…20 mA

4…20 mA

Messbereich, Endwert (MBE)

20 mA

Messbereich, technisch nutzbar

‑21,474…+21,474 mA, überstromgeschützt

0…21,474 mA, überstromgeschützt

0…21,179 mA, überstromgeschützt

3,6…21 mA, überstromgeschützt

Absicherung

Interne Überlastbegrenzung, dauerstromfest

PDO Auflösung
(inkl. Vorzeichen)

24 Bit

PDO LSB (Extended Range)

2,56 nA

2,048 nA

PDO LSB (Legacy Range)

2,384.. nA

1,907.. nA

n.a.

Messung Modus

±20 mA, 0…20 mA, 4…20 mA, NE43

Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 23°C, mit Mittelwertbildung, typ. 1)

< ±0,008 %, < ±80 ppmMBE

< ±1,6 µA

Erweiterte Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 0…60°C, mit Mittelwertbildung, typ. 1) 6)

< ±0,018 %, < ±180 ppmMBE

< ±3,6 µA

Offset/Nullpunkt-Abweichung (bei 23°C) 1)

FOffset

< 15 ppmMBE

Gain/Scale/Verstärkungs-Abweichung (bei 23°C) 1)

FGain

< 60 ppm

Nichtlinearität über den gesamten Messbereich 1)

FLin

< 45 ppmMBE

Wiederholgenauigkeit, über 24 h, mit Mittelwertbildung 1)

FRep

< 10 ppmMBE

Temperaturkoeffizient, typ.1)

TkGain

< 5 ppm/K

TkOffset

< 0,5 ppmMBE/K

< 10 nA/K

Gleichtaktunterdrückung (ohne Filter) 2)

DC:
< 3 nA/V typ.

50 Hz:
< 5 nA/V typ.

1 kHz:
< 80 nA/V typ.

Gleichtaktunterdrückung (mit 50 Hz FIR Filter) 2)

DC:
< 3 nA/V typ.

50 Hz:
< 3 nA/V typ.

1 kHz:
< 3 nA/V typ.

Größte kurzzeitige Abweichung während einer festgelegten elektrischen Störprüfung 2)

±0,05 % = 500 ppmMBE typ.

Eingangsimpedanz ±Input 1

(Innenwiderstand)

Differentiell typ. ca. 150 Ω || 11 nF

CommonMode typ. ca. 40 nF gegen SGND

Gleichtaktspannung Ucm

max. ±10V

bezogen auf –Uv (interne Masse)

1) Gültig für ELM3148-00x0 ab HW05, ELM3146-00x0 ab HW03, ELM3144-00x0 ab HW03, ELM3142-00x0 ab HW02; Angaben zu Vorgänger-HW auf Anfrage

2) vorläufige Angaben

6) Berechneter Wert nach Formel in Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ zur schnellen Abschätzung der Einsetzbarkeit über den angegebenen Umgebungstemperaturbereich im Betrieb (Tambient). Im realen Einsatz z.B. bei relativ konstanter Umgebungstemperatur Tambient wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt.

Messung Modus

±20 mA, 0…20 mA, 4…20 mA, 3,6…21 mA (NAMUR NE43)

Rauschen (ohne Filterung)

FNoise, PtP

< 165 ppmMBE

< 1289 digits

< 3,30 µA

FNoise, RMS

< 25 ppmMBE

< 195 digits

< 0,50 µA

Max. SNR

> 92,0 dB

Rauschdichte@1kHz

< 22,36 Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 1:

Rauschen (mit 50 Hz FIR Filter)

FNoise, PtP

< 39 ppmMBE

< 305 digits

< 0,78 µA

FNoise, RMS

< 6,5 ppmMBE

< 51 digits

< 130,00 nA

Max. SNR

> 103,7 dB

Strommessbereich ±20 mA

Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 2:
Darstellung Strommessbereich ±20 mA

Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.

Im Legacy Range Mode führt ein Underrange/Overrange -Ereignis zugleich zu einem Error im PDO-Status.

Strommessbereich 0…20 mA

Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 3:
Darstellung Strommessbereich 0…20 mA

Strommessbereich 4…20 mA

Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 4:
Darstellung Strommessbereich 4…20 mA

Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“ im ExtendedMode bei ‑1 % des Messbereich Endwerts (MBE). Der Grenzwert ist im CoE‑Objekt 0x80n0:32 einstellbar. Dadurch kommt es nicht zu irritierenden Fehlermeldungen wenn der Kanal nicht beschaltet (z.B. ohne Sensor) betrieben wird oder das elektrische Signal leicht um Null herum schwankt. Der Prozessdatenwert von 0x00000000 wird dabei nicht unterschritten.

Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden.

Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR)

Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 5:
Darstellung Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR)
Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 6:

Nur Extended Range Mode bei Messbereich 4 mA NAMUR

In diesem Messbereich ist kein Legacy Range Mode verfügbar. Eine Umstellung auf den Extended Range Mode erfolgt automatisch und ein Schreibzugriff auf das entsprechende CoE Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird zwar nicht abgelehnt, führt aber zu keiner Änderung des Parameters.