Prozessdaten
Folgende Prozessdaten werden zur Verfügung gestellt:
Name | Beschreibung |
|---|---|
Status_Diag | Zeigt eine neue Meldung in der „Diag History“ an. |
Status_TxPDO State | Gültigkeit der Daten des zugehörigen TxPDOs
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Status_Input cycle counter | 2‑Bit‑Zähler zur Synchronisation wird nur hochgezählt, wenn ein neuer Wert vorhanden ist. |
Position (FB Inputs) | Aktueller SSI‑Positionswert, kann verwendet werden, um den richtigen Ausgabewert zu ermitteln.
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Position (PTO Outputs) | Zielpositionswert kann gewählt werden als Variable des Datentyps
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Zusätzliche Eingangsdaten „FB SSI Inputs“ | |
Data Transmit Toggle |
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Input cycle counter |
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Zusätzliche Ausgangsdaten „…additional data“ | |
Data_LSB | |
Data_MSB | |
Zielposition
Der Ausgangswert wird auf Basis der SSI‑Kommunikationssequenz automatisch vom Gerät ermittelt. Dabei werden die Einstellungen im Objekt 0x8008 „FB SSI Settings“ berücksichtigt und der Positionswert, der die Zielposition darstellt, über die Ausgangsprozessvariable „Position“ vorgegeben.
Der Wert für die Zielposition „Position“ kann wie folgt gewählt werden:
- 0x1610 „PTO Output“: Position ULINT, 8 Byte („Standard“)
- 0x1611 „PTO Output“: Position UDINT, 4 Byte („Compact“)
Dies kann wahlweise erfolgen über
- die Auswahl des entsprechenden „Predefined PDO Assignment“ oder
- die individuelle Auswahl einzelner PDOs
![]() | Ungültige SSI-Kommunikationssequenz Bitte beachten Sie, dass die Zielposition „0“ einen gültigen Positionswert darstellt. |
Zusätzliche LSB-/MSB-Datenbits
Die zusätzlich in der SSI-Kommunikationssequenz enthaltenen LSB- bzw. MSB-Bits können zusätzliche Informationen enthalten, die z. B. infolge Temperaturüberschreitungen ausgegeben werden als Warnungen, Fehlermeldungen und Alarme.
Um diese zu aktivieren, müssen zusätzliche „PDO Assignments“ ausgewählt werden:
- 0x1600 „FB Outputs LSB“
- 0x1601 „FB Outputs MSB“
Dies kann wahlweise erfolgen über:
- die Auswahl des entsprechenden „Predefined PDO Assignment“ oder
- die individuelle Auswahl einzelner PDOs
Synchronisations- und Update-Verhalten
Die folgende Grafik zeigt an einem Beispiel den allgemeinen Ablauf der Datenübertragung und Verfügbarkeit zwischen einem EL500x SSI-Controller und dem EL5001-0012 als SSI-Device.
Generell sind die EL5001 (SSI-Controller) und die EL5001-0012 (SSI-Device) in Bezug auf ihr SSI-Abtast-/Aktualisierungs-Timing nicht inhärent synchronisiert. Nur der EtherCAT‑Prozessdatenaustausch ist zyklusbasiert; es gibt keine garantierte Phasenbeziehung zwischen dem Moment, in dem die EL5001-0012 neue SSI‑Positionsdaten auf ihren SSI-Ausgang schiebt und dem Moment, in dem die EL5001 die SSI‑Eingangspositionsdaten abtastet.
Latenzzeit und Timing
Die vollständige Übertragungssequenz von der Ausgabe der SPS-Zielposition bis zur Rückmeldung an die SPS erstreckt sich typischerweise über mehrere EtherCAT‑Zyklen:
- Die SPS schreibt die Zielposition in die Prozessdaten der EL5001-0012
- Der EtherCAT‑Zyklus überträgt diesen Sollwert zur EL5001-0012
- Die EL5001-0012 aktualisiert ihren SSI‑Positions-Ausgabewert mit ihrem nächsten SSI‑Abtastmoment.
- Der EtherCAT-Zyklus n + 1 (oder n + 2, abhängig von der Phasenlage) überträgt den erfassten Wert zur SPS. In der Regel sind mindestens zwei EtherCAT‑Zyklen und je nach Konfiguration und Phase oft 2–3 Zyklen vom Schreiben der Sollposition bis zum Rücklesen durch die SPS zu erwarten.
Jitter-Betrachtungen
Da die SSI-Aktualisierungs-/Abtastmomente nicht phasenstarr sind, kann der abgetastete Wert einen Zyklus-zu-Zyklus-Jitter (z. B. ±1 Task-Zyklus) gegenüber dem Zeitpunkt aufweisen, zu dem die Zielposition geschrieben wurde.
- 1. Um dies abzumildern, aktualisieren Sie den Zielwert mit einer höheren Rate als die Ausleserate. Als Faustregel gilt:
ein Verhältnis von 4:1 zwischen Aktualisierungs- und Ausleserate bietet einen zusätzlichen Spielraum gegen Abtast‑Jitter.
