Logging

Der TwinCAT OPC UA Client bietet diverse Möglichkeiten an, um eine Fehlerdiagnose durchzuführen.

Ab Clientversion 2.x.x

Für die Protokollierung von Fehlerzuständen wird das TwinCAT XAE ErrorLog verwendet, welches standardmäßig aktiviert ist und in der TwinCAT XAE Engineering-Umgebung eingesehen werden kann:

Logging 1:

Abhängig vom verwendeten Betriebssystem, kann das ErrorLog über weitere Mechanismen ausgelesen werden. Unter Microsoft Windows steht hierfür die Windows Ereignisanzeige zur Verfügung, in welcher die Meldungen innerhalb des „Application Logs“ gespeichert werden.

Logging 2:

Unter Linux können diese Meldungen mittels des „journalctl“ Befehls eingesehen werden.

Logging 3:

Zusätzlich zu diesen Funktionen des TwinCAT XAE ErrorLog, stehen erweiterte Diagnosemöglichkeiten am I/O Device zur Verfügung.

Logging 4:

Vorherige Clientversionen

Es kann sowohl ein sogenannter „StackTrace“ als auch ein „AppTrace“ aktiviert werden. Der StackTrace liefert Diagnoseinformationen zum OPC UA Stack, wohingegen sich der AppTrace auf die reine Clientapplikation beschränkt und in den meisten Fällen auch ausreichend ist. Alle in der folgenden Tabelle genannten Einstellungen werden unter folgendem Registry Key angelegt:

4026: HKLM\SOFTWARE\WOW6432Node\Beckhoff\TwinCAT3 Functions\TF6100 OPC UA Client

4024: HKLM\SOFTWARE\WOW6432Node\Beckhoff\TwinCAT3 Functions\TF6100 OPC-UA\Configuration

Typ

Name

Datentyp

Data

AppTrace

logfile

REG_SZ

Name der Logdatei

AppTrace

logmode

REG_DWORD

0x00 (0) = deaktiviert

0x02 (2) = aktiviert

0x12 (18) = aktiviertes Logging mit zusätzlichen Debug-Ausgaben

StackTrace

tracelogfile

REG_SZ

Name der Logdatei

StackTrace

tracelogmode

REG_DWORD

0x00 (0) = deaktiviert

0x01 (1) = aktiviert

Nach einer Änderung muss mindestens ein TwinCAT-Kontextwechsel stattfinden (Windows CE: kompletter Neustart des Gerätes). So wird sichergestellt, dass die Änderungen am Logging aktiv werden.

Das Log wird in folgendem Ordner abgelegt: C:\ProgramData\Beckhoff\TF6100-OPC-UA\TcOpcUaClient\logs. Der Dateiname kann über die Registry angepasst werden.