Fehlerdiagnose

Im Folgenden werden für alle Komponenten des OPC UA-Setups mögliche Fehler in Form einer Tabelle dargestellt. Zusätzlich werden zu den jeweiligen Fehlern hilfreiche Tipps gegeben, aus welchen Gründen diese Fehler auftreten und wie sie behoben werden können.

Verhalten

Abhilfe

Der Versuch, mit Hilfe der PLCopen-Funktionsbausteine, einen StructuredDataType von einem Server auszulesen, oder zu schreiben, schlägt fehl.

Structured Data Types werden vom PLCopen-basierten Client nicht unterstützt. Bitte verwenden Sie hierfür den I/O-Client.

Bei Ausführung der PLCopen-Funktionsbausteine bleibt der Busy Ausgang auf TRUE, es wird jedoch kein Error ausgegeben und auch der Timeout wird nicht getriggert.

Dies ist ein Indiz für zu wenig ADS-Routerspeicher. Erhöhen Sie Ihren Routerspeicher in den entsprechenden Einstellungen vom TwinCAT-ADS-Router.

Beim Erzeugen eines neuen I/O-Clients durch Angabe der Server URL mit dem Hostnamen des Servers kann anschliessend keine Verbindung über den AddNodes Dialog aufgebaut werden.

Bitte überprüfen Sie, ob die Namensauflösung in Ihrem Netzwerk funktioniert und versuchen Sie es alternativ noch einmal über die IP-Adresse des Servers.

Einige Konfigurationselemente aus dem I/O-Client sind nicht vorhanden, obwohl sie laut Dokumentation da sein sollten.

In diesem Fall wurde vermutlich nach einem TF6100 Update die System-Manager-Beschreibungsdatei (TMC) nicht aktualisiert. Bitte führen Sie den Befehl "Reload TMC" aus dem Kontextmenü des I/O,Clients aus, um die Beschreibungsdatei neu zu laden.

Schreibbfehle auf eine Variable werden vom I/O-Client nicht ausgeführt bzw. kommen nicht am Server an.

Bitte überprüfen Sie, ob der Ausgang "Write Enable" am I/O-Client aktiviert wurde.

Nach einem Upgrade von Produktversion 1.x auf 2.x meldet ein PLCopen Funktionsbaustein den ADS Fehler „6“.

Zur Verwendung der PLCopen Funktionsbausteine in Produktversion 2.x müssen Sie im I/O Bereich Ihres TwinCAT-Projekts eine Virtual OPC UA Device anlegen und dessen AMS Net ID (zu finden in der Registerkarte Settings) in der Variablen „sNetId“ der Parameterliste der Bibliothek Tc3_PLCopen_OpcUa hinterlegen.

Nach der erstmaligen Aktivierung einer Konfiguration auf einem neu eingerichteten System bleibt TwinCAT für längere Zeit im Stop-Modus.

Beim erstmaligen Aktivieren einer Konfiguration auf einem neu eingerichteten System generiert der TwinCAT OPC UA Client ein selbstsigniertes Zertifikat. Da dieser Vorgang innerhalb des TwinCAT-Kontexts erfolgt, kann sich der Start – abhängig von der Performanceklasse der Zielplattform – etwas verzögern. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen einmaligen Vorgang handelt, der nur bei der ersten Aktivierung einer Konfiguration auftritt.