Global

Inbetriebnahme

Die Bibliothek PfwLib_TempControl.lib ist in sechs wesentliche Strukturen aufgeteilt.

Für eine erfolgreiche Inbetriebnahme des Temperaturreglers muss die Bibliothek PfwLib_TempControl.lib in das Projekt eingebunden werden. Anschließend sind folgende Schritte durchzuführen:

Anlegen einer Instanz des Funktionsbausteins FB_TempCtrlMainBody_TcPfw und Deklaration der Variablen

Variable

Kurzbeschreibung

Beispielwert

ConfigEnable

Signalisiert die Gültigkeit der Parameter.

TRUE

Callback_Enable

Gibt die Hintergrund-Kommunikation mit den E/A-Klemmen frei.

TRUE

Looptest_Enable

Aktiviert die Leistungsüberwachung der Heizbänder.

FALSE

tCycle

Zykluszeit (Es ist eine Zykluszeit ungleich der Netzfrequenz zu empfehlen).

0.025s

Simu_Enable

Starten einer Simulation.

FALSE

Simu_DisCharge

Simulation auf den Ausgangswert zurücksetzen.

FALSE

Simu_DisCharge

Simulation auf den Ausgangswert zurücksetzen.

FALSE

Global 1:

Die Temperaturbibliothek beinhaltet zwei Simulationen:

  • Eine Pt2-Strecke, die aktiv ist, wenn der Parameter aaaPfwTempMparamFromHmi[..].TempSensTerm eine 0 enthält (empfohlene Simulation für den Anwender).
  • Wird der Parameter Simu_Enable gesetzt, wird ein physikalisches Modell eines Extruderzylinders aktiv. Diese Simulation ist hauptsächlich für Entwicklungszwecke vorgesehen und sollte vom Anwender nicht aktiviert werden.

Konstantendefinition

Variable

Kurzbeschreibung

Typ

Beispielwert

cnPfwTempCtrlFirst

Nummer der ersten Zone (in der Regel 1).

INT

1

cnPfwTempCtrlLast

Nummer der letzten Zone.

INT

32

cnPfwAppSupplyFirst

Nummer der ersten Versorgungsgruppe.

INT

1

cnPfwAppSupplyLast

Nummer der letzten Versorgungsgruppe.

INT

3

cnPfwTempTrendFirst

cnPfwTempTrendFirst und cnPfwTempTrendLast geben die Anzahl an Sampels zur Trenderfassung an.

INT

1

cnPfwTempTrendLast

cnPfwTempTrendFirst und cnPfwTempTrendLast geben die Anzahl an Sampels zur Trenderfassung an.

INT

100

cnPfwTempTrend_sPH

Periodendauer der Abtastzeit in ms.

INT

 

cnPfwBoolOutSwapFirst

Anfangsindex des Arrays out_SwappedDigitalOut.

INT

1

cnPfwBoolOutSwapLast

Endindex des Arrays out_SwappedDigitalOut.

INT

2 (Wenn nicht in Benutzung)

cnPfwBoolInSwapFirst

Anfangsindex des Arrays in_SwappedDigitalIn.

INT

1

cnPfwBoolInSwapLast

Endindex des Arrays in_SwappedDigitalIn.

INT

2 (Wenn nicht in Benutzung)

cnPfwScopeSampleFirst

cnPfwScopeSampleFirst und cnPfwScopeSampleLast geben die Anzahl an Sampels zur Scopeerfassung an.

INT

 

cnPfwScopeSampleLast

cnPfwScopeSampleFirst und cnPfwScopeSampleLast geben die Anzahl an Sampels zur Scopeerfassung an.

INT

 

bPfw_UseTempControl

Die Rückführung ist aktiv und damit das Auslesen von Istwerten möglich.

BOOL

TRUE

bPfw_UseRtScope

Die Erfassung von Scopedaten ist aktiv.

BOOL

FALSE

bPfw_UseTempTrend

Die Erfassung von Trenddaten ist aktiv.

BOOL

FALSE

cnst_pfw_selRelAlarm

Über ein TRUE wird der ausgewählte Sollwert für die relativen Alarme verwendet. Bei einem FALSE wird der intern verrampte Sollwert verwendet.

BOOL

FALSE

cnPfwLoopTestTimer

Zeit in ms in der die Leistungsmessung misst.

LREAL

0.4 s

cnPfwLoopTestCycle

Zeit in ms die für den Regler zu Verfügung steht, bevor die nächste Zone leistungstechnisch überprüft wird.

LREAL

9.999 s

cnst_PfwParamFilePath_CE

Ordnerpfad auf einem CE-Betriebssystem.

STRING

 

cnst_PfwParamFilePath_XP

Ordnerpfad auf einem XP/ Win7 Betriebssystem.

STRING

 

cnst_PfwSubDir_Logging

Unterordner für Logdateien.

STRING

 

cnst_PfwSubDir_Product

Unterordner für Produktdateien.

STRING

 

cnst_PfwSubDir_Machine

Unterordner für Maschinendateien.

STRING

 

cnst_PfwSubDir_Supply

Unterordner für Supply-Dateien.

STRING

 

bPfw_UseEnergyRecording

Aktivierung einer theoretischen Energieerfassung.

BOOL

FALSE

bPfwRunOn_WinCE

Ein TRUE aktiviert den Ordnerpfad für ein CE-Betriebssystem.

BOOL

TRUE

Global 2:

Bitte beachten Sie, dass die Konstanten der Zeitschaltuhr sowie der Alarmvisualisierung mit zu berücksichtigen sind.

Global 3:

Eine Heizzone ist in dieser Bibliothek ein Stellglied (Solid State Relais – SSR oder Schütz), ein oder mehrere Heizbänder und ein Temperatursensor. Gilt eine verrechnete/ errechnete Temperatur als Ist-Größe, so muss dies in der Applikation erfolgen.

Beispielprojekt

Anhand des Beispielprojektes soll das Laden und Speichern von Produkt- und Maschinenparametern sowie das allgemeine Handling mit der Temperaturbibliothek näher erklärt werden. Zum Starten der Applikation ist es notwendig, dass die PfwLib_TempControl.lib eingebunden wird und der Pfad zum Speichern und Laden der Parameter angepasst wird.