Service Mode

Für die Dienste stehen drei Quellen für Schaltanfragen und Wertvorgaben zur Verfügung:

Betriebsartensteuerung

Die Betriebsartensteuerung ermöglicht das Umschalten zwischen den Zuständen Offline, Operator und Automatic.

Im Zustand Offline werden keine neuen Schaltanfragen und Wertvorgaben berücksichtigt. Im Zustand Operator werden *OP Schaltanfragen bearbeitet bzw. im Zustand Automatic werden *Aut Schaltanfragen bearbeitet.

Der aktuelle Zustand wird über die Ausgänge StateOffAct, StateOpAct und StateAutAct angezeigt.

Ein Zustandswechsel erfolgt über die interne SPS-Logik oder über die Bediener. Der Eingang StateChannel wird über die interne SPS-Logik gesetzt und gibt an, welche Quelle bei der Bearbeitung berücksichtigt wird.

Die Zustände sind folgendermaßen priorisiert: Offline > Operator > Automatic.

Daraus folgt, dass bei gleichzeitiger Anforderung aller drei Zustände der Zustand Offline eingenommen wird. Bei gleichzeitiger Anfrage von Operator und Automatic wird der Zustand Operator eingenommen

Quellenauswahl (Automatic)

Die Quellenauswahl wird in der Betriebsart Automatic verwendet und ermöglicht das Umschalten zwischen Automatic-Internal und Automatic-External.

Automatic-Internal Wertvorgaben werden von der internen SPS-Logik geschrieben. Die Variablennamen werden dabei um das Suffix *Int erweitert.

Automatic-External Wertvorgaben werden durch eine manuelle Bedienung (z. B. über OPC-UA) geschrieben.

Operator Schaltanfragen erfolgen durch eine manuelle Bedienung (z. B. über OPC-UA). Sie sind als externe Variablen deklariert und können nicht über die interne SPS-Logik geschrieben werden. Operator Schaltanfragen erweitern den Variablennamen um das Suffix *Op.

Service Mode 1:

Service Mode ist ein Bestandteil von Schnittstellen und kann nicht alleinstehend verwendet werden!

Schema der Zustandsautomaten:

Die Zustandsautomaten arbeiten nach dem folgenden Schema:

Service Mode 2: