Rückmeldeüberwachung

Rückmeldeüberwachung vergleicht die Zustände der Schaltanforderung *Ctrl mit den jeweiligen Rückmeldekontakten *Fbk. Es wird bei der Überwachung in statische und dynamische Fehler unterschieden. Die Überwachungsfunktion wird durch die Variable MonEn von einem Bediener (z.B. über OPC-UA) oder bereits initial im Modul aktiviert.

Ein statischer Fehler MonStatErr wird durch eine Änderung des Rückmeldekontakts bei unveränderter Schaltanforderung nach Ablauf der Überwachungszeit MonStatTi ausgelöst. Als Beispiel kann hier ein Motor betrachtet werden, bei dem die Versorgungsspannung ausfällt.

Ein dynamischer Fehler MonDynErr wird durch eine Änderung der Schaltanforderung ohne resultierende Änderung des Rückmeldekontakts nach Ablauf der Überwachungszeit MonDynTi ausgelöst. Dies kann z.B. durch ein Schütz, welches „kleben“ bleibt, ausgelöst werden.

Die Überwachungszeiten, in denen die jeweiligen Fehler ausgelöst werden, können von der internen SPS-Logik eingestellt werden. Über die Variable MonSafePos wird das Verhalten der Schnittstelle bei Auftreten eines Fehlers beschrieben.

Rückmeldeüberwachung 1: Eingänge

Name

Typ

Beschreibung

OPC-UA-Zugriff

MonStatTi

REAL

Überwachungszeit für statische Fehler [s]

Lesen

MonDynTi

REAL

Überwachungszeit für dynamische Fehler [s]

Lesen

MonSafePos

BOOL

Verhalten der Schnittstelle nach Auftreten eines Fehlers:

1: Sichere Position soll angefahren werden.

0: Aktueller Zustand wird beibehalten.

Lesen

Rückmeldeüberwachung 2: Ausgänge

Name

Typ

Beschreibung

OPC-UA-Zugriff

MonStatErr

REAL

Statischer Fehler:

1: aktiv

0: inaktiv

Lesen

MonDynErr

REAL

Dynamischer Fehler:

1: aktiv

0: inaktiv

Lesen

Externe Variablen

Name

Typ

Beschreibung

OPC-UA-Zugriff

MonEn

BOOL

FeedbackMonitoring aktivieren:

1: FeeedbackMonitoring aktiv

0: FeedbackMonitoring inaktiv

Lesen/schreiben