FB_HVACMotor3Speed

FB_HVACMotor3Speed 1:

Dieser Funktionsbaustein dient zur Steuerung eines dreistufigen Antriebs in der HLK-Technik. Der Funktionsbaustein läuft immer in Stufe 1, der kleinsten Leistungsstufe, an und schaltet dann je nach Anforderung in Stufe 2 oder Stufe 3. Er kann nicht direkt in Stufe 2 oder 3 eingeschaltet werden. Bei einem Neustart, Wegnahme der Freigabe, im Fehlerfall oder Ausschaltung des Motors über die Betriebsart ist ein Neuanlauf des Motors für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1 + tDelaySpeed3ToSpeed2 gesperrt.

VAR_INPUT

eDataSecurityType     : E_HVACDataSecurityType;
bSetDefault           : BOOL;
bEnable               : BOOL;       
bAutoSpeed1           : BOOL;       
bAutoSpeed2           : BOOL;       
bAutoSpeed3           : BOOL;       
eCtrlModeActuator     : E_HVACActuatorMode;
bMotorProtecSpeed1    : BOOL;
bMotorProtecSpeed2    : BOOL;
bMotorProtecSpeed3    : BOOL;
bFeedbContactorSpeed1 : BOOL;
bFeedbContactorSpeed2 : BOOL;
bFeedbContactorSpeed3 : BOOL;
bFeedbProcess         : BOOL;
bRepairSwitch         : BOOL;
bManSwitch            : BOOL;
bCtrlVoltage          : BOOL;
bReset                : BOOL;

eDataSecurityType:Wenn eDataSecurityType:= eHVACDataSecurityType_Persistent ist, werden die persistenten VAR_IN_OUT-Variablen des Funktionsbausteins bei einer Wertänderung im Flash des Rechners abgelegt. Dafür ist es zwingend erforderlich den Funktionsbaustein FB_HVACPersistentDataHandling einmalig im Hauptprogramm, das zyklisch aufgerufen wird, zu instanziieren. Ansonsten wird der instanziierte FB intern nicht freigegeben.

Eine Wertänderung kann vom Gebäudeleitsystem, einem lokalen Bediengerät oder von einem Schreibzugriff von TwinCAT aus erfolgen. Beim Neustart des Rechners werden die gesicherten Daten automatisch vom Flash in den RAM zurück gelesen.

Anwendungsbeispiel: example_persistent.zip

Bei eDataSecurityType:= eHVACDataSecurityType_Idle werden die persistent deklarierten Variablen nicht spannungsausfallsicher gespeichert.

Hinweis

Eine sich zyklisch ändernde Variable darf niemals mit der IN_OUT-Variablen eines Funktionsbausteins verbunden werden, wenn eDataSecurityType:= eHVACDataSecurityType_Persistent ist. Es würde zu einem frühzeitigen Verschleiß des Flashspeichers führen.

bSetDefault: Wenn die Variable TRUE ist, werden die Default-Werte der VAR_IN_OUT Variablen übernommen.

bEnable: Freigabe des Bausteines, wenn bEnable = TRUE ist. Ist bEnable = FALSE, so wird der Antrieb über die angegebene Zeitvariable tStopDelay in der jeweiligen Einschaltstufe verzögert ausgeschaltet.
Bei vorhandener Freigabe ist ein Neuanlauf des Motors für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1 + tDelaySpeed3ToSpeed2 gesperrt.

bAutoSpeed1: bAutoSpeed1 ist nur dann aktiv, wenn die Betriebsart eCtrlModeActuator entweder auf eHVACActuatorMode_Auto_BMS oder eHVACActuatorMode_Auto_OPsteht.
Wenn die Eingangsvariablen bAutoSpeed1 = TRUE, bAutoSpeed2 = FALSE und bAutoSpeed3 = FALSE sind, so wird dem Funktionsbaustein vorgegeben, dass der Antrieb in Stufe 1 laufen soll.
Wenn bAutoSpeed1 = FALSE ist, so wird der Antrieb über die angegebene Zeitvariable tStopDelay verzögert ausgeschaltet.

bAutoSpeed2: bAutoSpeed2 ist nur dann aktiv, wenn die Betriebsart eCtrlModeActuator entweder auf eHVACActuatorMode_Auto_BMS oder eHVACActuatorMode_Auto_OPsteht.
Wenn die Eingangsvariablen bAutoSpeed1 = TRUE, bAutoSpeed2 = TRUE und bAutoSpeed3 = FALSE sind, so wird dem Funktionsbaustein vorgegeben, dass der Antrieb in Stufe 2 laufen soll.
Wenn bAutoSpeed1 und bAutoSpeed2 = FALSE sind, so wird der Antrieb über die angegebene Zeitvariable tStopDelay verzögert ausgeschaltet.

bAutoSpeed3: bAutoSpeed3 ist nur dann aktiv, wenn die Betriebsart eCtrlModeActuator entweder auf eHVACActuatorMode_Auto_BMS oder eHVACActuatorMode_Auto_OPsteht.
Wenn die Eingangsvariablen bAutoSpeed1 = TRUE, bAutoSpeed2 = TRUE und bAutoSpeed3 = TRUE sind, so wird dem Funktionsbaustein vorgegeben, dass der Antrieb in Stufe 3 laufen soll.
Wenn bAutoSpeed1, bAutoSpeed2 und bAutoSpeed3 = FALSE sind, so wird der Antrieb über die angegebene Zeitvariable tStopDelay verzögert ausgeschaltet.

eCtrlModeActuator: Enum, über welches die Betriebsart des Motors vorgegeben wird (siehe E_HVACActuatorMode). Bei falscher Angabe wird intern mit der letzten, gültigen Betriebsart weitergearbeitet. Bei der Erstinbetriebnahme ist diese eHVACActuatorMode_Auto_BMS. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

bMotorProtecSpeed1: Eingang für den Motorschutz Stufe 1. Eine Störung vom Motorschutz steht an, wenn der Eingang bMotorProtecSpeed1 = FALSE ist (Ruhestromprinzip). Bei einer anstehenden Störung werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE, die Störung wird am Ausgang des Funktionsbausteins durch bErrorMotorprotecSpeed1 signalisiert. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde.

bMotorProtecSpeed2: Eingang für den Motorschutz Stufe 2. Eine Störung vom Motorschutz steht an, wenn der Eingang bMotorProtecSpeed2 = FALSE ist (Ruhestromprinzip). Bei einer anstehenden Störung werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE, die Störung wird am Ausgang des Funktionsbausteins durch bErrorMotorprotecSpeed2 signalisiert. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde.

bMotorProtecSpeed3: Eingang für den Motorschutz Stufe 3. Eine Störung vom Motorschutz steht an, wenn der Eingang bMotorProtecSpeed3 = FALSE ist (Ruhestromprinzip). Bei einer anstehenden Störung werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE, die Störung wird am Ausgang des Funktionsbausteins durch bErrorMotorprotecSpeed3 signalisiert. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde.

bFeedbContactorSpeed1: Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors für die Stufe 1. Die Betriebsrückmeldung steht an, wenn der Eingang bFeedbContactorSpeed1 = TRUE ist. Falls diese Rückmeldung nach dem Einschalten des Motors nicht nach der mit tDelayFeedbContactorSpeed1 einstellbaren Zeit ansteht, so wird der Ausgang bErrorFeedbContactorSpeed1 gesetzt um eine Störung zu signalisieren. Bei einer anstehenden Störung werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde. Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors für die Stufe 1 vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed1 die Ausgangsvariable bMotorSpeed1 angelegt werden.

FB_HVACMotor3Speed 2:

Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed1 die Ausgangsvariable bMotorSpeed1 angelegt werden. Siehe Anwendungsbeispiel

bFeedbContactorSpeed2: Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors für die Stufe 2. Die Betriebsrückmeldung steht an, wenn der Eingang bFeedbContactorSpeed2 = TRUE ist. Falls diese Rückmeldung nach dem Einschalten des Motors nicht nach der mit tDelayFeedbContactorSpeed2 einstellbaren Zeit ansteht, so wird der Ausgang bErrorFeedbContactorSpeed2 gesetzt um eine Störung zu signalisieren. Bei einer anstehenden Störung werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde. Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors für die Stufe 2 vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed2 die Ausgangsvariable bMotorSpeed2 angelegt werden.

FB_HVACMotor3Speed 3:

Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed2 die Ausgangsvariable bMotorSpeed2 angelegt werden. Siehe Anwendungsbeispiel

bFeedbContactorSpeed3: Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors für die Stufe 3. Die Betriebsrückmeldung steht an, wenn der Eingang bFeedbContactorSpeed3 = TRUE ist. Falls diese Rückmeldung nach dem Einschalten des Motors nicht nach der mit tDelayFeedbContactorSpeed3 einstellbaren Zeit ansteht, so wird der Ausgang bErrorFeedbContactorSpeed3 gesetzt um eine Störung zu signalisieren. Bei einer anstehenden Störung werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde. Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors für die Stufe 3 vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed3 die Ausgangsvariable bMotorSpeed3 angelegt werden.

FB_HVACMotor3Speed 4:

Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed3 die Ausgangsvariable bMotorSpeed3 angelegt werden. Siehe Anwendungsbeispiel

bFeedbProcess: Am Eingang bFeedbProcess kann eine Prozessrückmeldung z.B. von einem Keilriemenwächter oder Strömungswächter angeschlossen werden. Die Prozessrückmeldung steht an, wenn der Eingang bFeedbProcess = TRUE ist (Ruhestromprinzip). Falls die Prozessrückmeldung in der Hochlaufphase nach dem Einschalten des Motors nicht nach der einstellbaren Zeit tFeedbProcessTimer ansteht, so schaltet der Antrieb ab und signalisiert an dem Ausgang bErrorFeedbProcess eine Störung. Ein erneuter Anlauf des Motors kann nur erfolgen, wenn die Störung behoben und am Eingang bReset quittiert wurde. Um ein unerwünschtes Abschalten des Antriebs während des Betriebs durch die Prozessüberwachung bFeedbProcess bei z.B. kurzzeitigen Druckschwankungen zu vermeiden, so kann das Ansprechen des Eingangs bFeedbProcess durch die Zeit tDelayFeedbProcess verzögert werden.
Die Prozessrückmeldung ist aktiv, wenn entweder bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 oder bMotorSpeed3 = TRUE ist.

bRepairSwitch: Mit dem Eingang bRepairSwitch wird der Status des Reparaturschalters überwacht. Der Motor kann nur dann eingeschaltet werden, wenn bRepairSwitch = TRUE ist (Ruhestromprinzip). Bei einem ausgeschalteten Reparaturschalter bRepairSwitch = FALSE werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE. Ist der Status des Reparaturschalters TRUE, so ist ein Neuanlauf des Motors für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1 + tDelaySpeed3ToSpeed2 gesperrt.

bManSwitch: Mit dem Eingang bManSwitch wird der Status des Hand/Not-Schalters überwacht. Der Motor kann nur dann eingeschaltet werden, wenn bManSwitch= TRUE ist (Ruhestromprinzip). Bei einem ausgeschalteten Hand/Not-Schalter bManSwitch= FALSE werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE. Ist der Status des Hand/Not-Schalters TRUE, so ist ein Neuanlauf des Motors für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1 + tDelaySpeed3ToSpeed2 gesperrt.

bCtrlVoltage: Mit dem Eingang bCtrlVoltage wird Steuerspannung überwacht. Der Motor kann nur dann eingeschaltet werden, wenn bCtrlVoltage = TRUE ist (Ruhestromprinzip). Bei ausgeschalteter Steuerspannung bCtrlVoltage= FALSE werden die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 = FALSE. Um einen Meldeschauer an Störmeldungen bei Ausfall der Steuerspannung zu vermeiden, werden die Störmeldungen des Funktionsbausteins unterdrückt. Liegt die Steuerspannung wieder an, so werden die Störmeldungen wieder freigegeben. Bei vorhandener Steuerspannung ist ein Neuanlauf des Motors für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1 + tDelaySpeed3ToSpeed2 gesperrt.

bReset: Eingang zur Quittierung der Störungen über eine steigende Flanke.

VAR_OUTPUT

bMotorSpeed1               : BOOL;
bMotorSpeed2               : BOOL;    
bMotorSpeed3               : BOOL;
wState                     : WORD;
bStateAutoSpeed1           : BOOL;    
bStateAutoSpeed2           : BOOL;    
bStateAutoSpeed3           : BOOL;    
bStateRepairSwitch         : BOOL;
bStateManSwitch            : BOOL;
eStateModeActuator         : E_HVACActuatorMode;
bErrorGeneral              : BOOL;
wError                     : WORD;
bErrorMotorprotecSpeed1    : BOOL;
bErrorMotorprotecSpeed2    : BOOL;
bErrorMotorprotecSpeed3    : BOOL;
bErrorFeedbContactorSpeed1 : BOOL;
bErrorFeedbContactorSpeed2 : BOOL;
bErrorFeedbContactorSpeed3 : BOOL;
bErrorFeedbProcess         : BOOL;
bInvalidParameter          : BOOL; 

bMotorSpeed1: Ausgangsvariable zur Ansteuerung der Stufe 1 des dreistufigen Antriebs.

bMotorSpeed2: Ausgangsvariable zur Ansteuerung der Stufe 2 des dreistufigen Antriebs.

bMotorSpeed3: Ausgangsvariable zur Ansteuerung der Stufe 3 des dreistufigen Antriebs.

wState: Statuswort über den Betriebszustand des Funktionsbausteins.
wState.0 := bEnable;
wState
.1 := bMotorSpeed1;
wState
.2 := bMotorSpeed2;
wState
.3 := bMotorSpeed3;
wState
.4 := bStateAutoSpeed1;
wState
.5 := bStateAutoSpeed2;
wState
.6 := bStateAutoSpeed3;
wState.7 := bStateRepairSwitch;
wState
.8 := bStateManSwitch;
wState.9 := bCtrlVoltage;

bStateAutoSpeed1: Statusmeldung für die Automatikvorwahl Stufe 1, wenn die Betriebsart eCtrlModeActuator entweder auf eHVACActuatorMode_Auto_BMS oder eHVACActuatorMode_Auto_OPstehtund über die Eingangsvariable bAutoSpeed1 die Stufe 1 aktiviert wurde.

bStateAutoSpeed2: Statusmeldung für die Automatikvorwahl Stufe 2, wenn die Betriebsart eCtrlModeActuator entweder auf eHVACActuatorMode_Auto_BMS oder eHVACActuatorMode_Auto_OPstehtund über die Eingangsvariable bAutoSpeed2 die Stufe 2 aktiviert wurde.

bStateAutoSpeed3: Statusmeldung für die Automatikvorwahl Stufe 3, wenn die Betriebsart eCtrlModeActuator entweder auf eHVACActuatorMode_Auto_BMS oder eHVACActuatorMode_Auto_OPstehtund über die Eingangsvariable bAutoSpeed3 die Stufe 3 aktiviert wurde.

bStateRepairSwitch: Statusmeldung des Reparaturschalters. Ein TRUE signalisiert, dass der Reparaturschalter ausgeschaltet ist.

bStateManSwitch: Statusmeldung des Hand/Not-Schalter. Ein TRUE signalisiert, dass die Hand/Not-Bedienebene aktivert ist.

eStateModeActuator: Enum, über das der Status der Betriebsart des Motors an die Steuerung zurückgegeben wird.

bErrorGeneral: Die Störungsmeldung bErrorGeneral wird TRUE, sobald eine der Störmeldungen bErrorMotorprotecSpeed1, bErrorMotorprotecSpeed2, bErrorMotorprotecSpeed3, bErrorFeedbContactorSpeed1, bErrorFeedbContactorSpeed2, bErrorFeedbContactorSpeed23 oder bErrorFeedbProcess = TRUE ist. Die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 werden auf FALSE gesetzt und erst wieder frei gegeben, wenn die Störung behoben ist und mit bReset quittiert wurde. Nach Behebung der Störung ist ein Neuanlauf des Motors für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1 + tDelaySpeed3ToSpeed2 gesperrt.

wError: Liefert alle Fehlermeldungen und Warnungen des Funktionsbausteines.
wError.1 := bInvalidParameter;
wError
.2 := bErrorGeneral;
wError.3 := bErrorMotorprotecSpeed1;
wError.4 := bErrorMotorprotecSpeed2;
wError
.5 := bErrorMotorprotecSpeed3;
wError.6 := bErrorFeedbContactorSpeed1;
wError
.7 := bErrorFeedbContactorSpeed2;
wError.8 := bErrorFeedbContactorSpeed3;
wError.9 := bErrorFeedbProcess;

bErrorMotorprotecSpeed1: Fehler Motorschutz, siehe Eingangsvariable bMotorProtecSpeed1.

bErrorMotorprotecSpeed2: Fehler Motorschutz, siehe Eingangsvariable bMotorProtecSpeed2.

bErrorMotorprotecSpeed3: Fehler Motorschutz, siehe Eingangsvariable bMotorProtecSpeed3.

bErrorFeedbContactorSpeed1: Fehler Rückmeldung vom Leistungsteil, siehe Eingangsvariable bFeedbContactorSpeed1.

FB_HVACMotor3Speed 5:

Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed1 die Ausgangsvariable bMotorSpeed1 angelegt werden.

bErrorFeedbContactorSpeed2: Fehler Rückmeldung vom Leistungsteil, siehe Eingangsvariable bFeedbContactorSpeed2

FB_HVACMotor3Speed 6:

Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed2 die Ausgangsvariable bMotorSpeed2 angelegt werden.

bErrorFeedbContactorSpeed3: Fehler Rückmeldung vom Leistungsteil, siehe Eingangsvariable bFeedbContactorSpeed3

FB_HVACMotor3Speed 7:

Sollte keine Rückmeldung vom Leistungsteil des Motors vorhanden sein, so muss an dem Eingang bFeedbContactorSpeed3 die Ausgangsvariable bMotorSpeed3 angelegt werden.

bErrorFeedbProcess: Fehler der Prozessrückmeldung, siehe Eingangsvariable bFeedbackProcess.

bInvalidParameter: Zeigt an, dass ein falscher Parameter an einer der Variablen eCtrlModeActuator, tStartDelay, tStopDelay, tDelayFeedbContactorSpeed1, tDelayFeedbContactorSpeed2, tDelayFeedbContactorSpeed3, tFeedbProcessTimer, tDelayFeedbProcess, tDelaySpeed1, tDelaySpeed2, tDelaySpeed1ToSpeed2ToSpeed3, tDelaySpeed2ToSpeed1 oder tDelaySpeed3ToSpeed2 anliegt. Eine falsche Parameterangabe führt nicht zum Stillstand des Bausteins, siehe Beschreibung der Variablen. Nach Behebung der falschen Parameterangabe muss die Meldung bInvalidParameter mit bReset quittiert werden.

VAR_IN_OUT

tStartDelay                  : TIME;
tStopDelay                   : TIME;
tDelayFeedbContactorSpeed1   : TIME;
tDelayFeedbContactorSpeed2   : TIME;
tDelayFeedbContactorSpeed3   : TIME;
tFeedbProcessTimer           : TIME;
tDelayFeedbProcess           : TIME;
tDelaySpeed1                 : TIME;
tDelaySpeed2                 : TIME;
tDelaySpeed1ToSpeed2ToSpeed3 : TIME;
tDelaySpeed2ToSpeed1         : TIME;
tDelaySpeed3ToSpeed2         : TIME;

tStartDelay: Mit der Zeit tStartDelay [s] wird der Anlauf des Motors nach der Freigabe und Einschaltung über die Betriebsart des Motors verzögert (0s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 0s.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tStopDelay: Mit der Zeit tStopDelay [s] wird das Ausschalten des Motors in der jeweiligen Einschaltstufe entweder durch die Wegnahme der Freigabe bEnable = FALSE, durch Ausschalten über die Betriebsart eCtrlModeActuator oder im Automatikbetrieb durch Ausschalten der Eingangsvariablen bAutoSpeed1, bAutoSpeed2 und bAutoSpeed3 = FALSE verzögert. Ist das verzögerte Ausschalten des Motors aktiviert, kann dieses nicht mehr abgebrochen werden (0s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 0s.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelayFeedbContactorSpeed1: Zeitverzögerung der Rückmeldung des Leistungsteils nach dem Einschalten des Motors. Wenn diese abgelaufen ist und bFeedbContactorSpeed1 = FALSE, dann wird dies über die Störmeldung bErrorFeedbContactorSpeed1 der Steuerung zurück geliefert (100ms..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 100ms.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weiter gearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelayFeedbContactorSpeed2: Zeitverzögerung der Rückmeldung des Leistungsteils nach dem Einschalten des Motors. Wenn diese abgelaufen ist und bFeedbContactorSpeed2 = FALSE, dann wird dies über die Störmeldung bErrorFeedbContactorSpeed2 der Steuerung zurück geliefert (100ms..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 100ms.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelayFeedbContactorSpeed3: Zeitverzögerung der Rückmeldung des Leistungsteils nach dem Einschalten des Motors. Wenn diese abgelaufen ist und bFeedbContactorSpeed3 = FALSE, dann wird dies über die Störmeldung bErrorFeedbContactorSpeed3 der Steuerung zurück geliefert (100ms..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 100ms.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tFeedbackProcessTimer: Zeitverzögerung [s] der Prozessrückmeldung bFeedbProcess in der Hochlaufphase des Motors. Wenn diese abgelaufen ist und bFeedbProcess = FALSE, dann wird dies über die Störmeldung bErrorFeedbProcess der Steuerung zurück geliefert (0s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 0s.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelayFeedbProcess: Um ein unerwünschtes Abschalten des Antriebs während des Betriebs durch die Prozessüberwachung bFeedbProcess bei z.B. kurzzeitigen Druckschwankungen zu vermeiden, kann das Ansprechen des Eingangs bFeedbProcess durch die Zeit tDelayFeedbProcess [s] verzögert werden (0s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 0s.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelaySpeed1: Zeitverzögerung [s] für die Hochlaufphase des Motors in Stufe 1 (1s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 3s.
Nach Ablauf dieser Zeit kann der Motor von der ersten in die zweite Stufe geschaltet werden, wenn die Betriebsart für Stufe 2 angewählt ist.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelaySpeed2: Zeitverzögerung [s] für die Hochlaufphase des Motors in Stufe 2 (1s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 3s.
Nach Ablauf dieser Zeit kann der Motor von der zweiten in die dritte Stufe geschaltet werden, wenn die Betriebsart für Stufe 3 angewählt ist.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelaySpeed1ToSpeed2ToSpeed3: Zeitverzögerung für die Umschaltphase des Motors von Stufe 1 in Stufe 2 oder von Stufe 2 in Stufe 3, so dass kurzzeitig die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 FALSE sind (1s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 250ms. Die Zeitverzögerung dient zur Schonung der Motorwicklungen.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelaySpeed2ToSpeed1: Zeitverzögerung [s] für die Umschaltphase des Motors von Stufe 2 in Stufe 1 (1s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 10s. In dieser Phase sind die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 für die Zeitdauer von tDelaySpeed2ToSpeed1auf FALSE um die Geschwindigkeit des Motors bei der Umschaltung in Stufe 1 zu drosseln.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

tDelaySpeed3ToSpeed2: Zeitverzögerung [s] für die Umschaltphase des Motors von Stufe 3 in Stufe 2 (1s..3600s). Die Variable wird persistent gespeichert. Voreingestellt auf 10s. In dieser Phase sind die Ausgänge bMotorSpeed1, bMotorSpeed2 und bMotorSpeed3 für die Zeitdauer von tDelaySpeed3ToSpeed2 auf FALSE um die Geschwindigkeit des Motors bei der Umschaltung in Stufe 2 zu drosseln.
Liegt ein nicht korrekter Variablenwert an, dann wird, wenn vorhanden der letzte, gültige Variablenwert genommen. Wenn kein gültiger, letzter Wert vorliegt, dann wird mit dem Default-Wert weitergearbeitet. bInvalidParameter wird bei falscher Parameterangabe gesetzt.

Voraussetzungen

Entwicklungsumgebung

erforderliche Bibliothek

Erforderliche Function

TwinCAT 3.1 ab Build 4022.16

Tc2_HVAC V3.3.1.0

TF8000 | TC3 HVAC V1.0.0.0