Data Area

Im Allgemeinen können TcCOM-Objekte Datenbereiche enthalten, die von der Umgebung verwendet werden können (z. B. von einer PLC-Instanz oder vom IO-Bereich von TwinCAT). Bei den TwinCAT MC3 TcCOM-Objekten kann über die Registerkarte Data Area eine Auswahl der zu verwendenden Datenstrukturen erfolgen.

MDP742 Drive / MDP742 Inputs

Enable (default)

Name

Typ

Beschreibung

Data Area 1:

Statusword

UINT

Status-Informationen

Data Area 2:

Following error actual value

DINT

Schleppfehler (Lageregelabweichung, d. h. Sollposition minus Istposition) des IO-Drives in Inkrementen.

Data Area 3:

WcState

BIT

Working Counter

Data Area 4:

InputToggle

BIT

Pegelwechsel bei Erhalt eines neuen Telegramms.

Data Area 5:

Position

UDINT

Ist-Position des IO-Drives in Inkrementen.

Data Area 6:

Velocity actual value

DINT

Ist-Geschwindigkeit des IO-Drives in Inkrementen.

Data Area 7:

Torque actual value

INT

Drehmoment/Kraft-Istwert des IO-Drives in Inkrementen.

Data Area 8:

TxPdoState

BIT

Dieses Element gibt an, ob sich die vom Encoder gemessenen Werte in einem ungültigen Zustand befinden.

Data Area 9:

DcInputShift

DINT

Wird für die Totzeitkompensation des Antriebs verwendet.

Data Area 10:

DcOutputShift

DINT

Wird für die Totzeitkompensation des Antriebs verwendet.

MDP742 Drive / MDP742 TouchProbe Inputs

In der Standardeinstellung ist dieser Datenbereich deaktiviert.

Enable (default)

Name

Typ

Beschreibung

Data Area 11:

TP1 Enable

BIT

Messtaster 1 eingeschaltet

Data Area 12:

TP1 Pos value stored

BIT

Wert für Messtaster 1 bei steigender Flanke gespeichert

Data Area 13:

TP1 Neg value stored

BIT

Wert für Messtaster 1 bei fallender Flanke gespeichert

Data Area 14:

TP1 Input

BIT

Digitaler Eingang Messtaster 1

Data Area 15:

TP2 Enable

BIT

Messtaster 2 eingeschaltet

Data Area 16:

TP2 Pos value stored

BIT

Wert für Messtaster 2 bei steigender Flanke gespeichert

Data Area 17:

TP2 Neg value stored

BIT

Wert für Messtaster 2 bei fallender Flanke gespeichert

Data Area 18:

TP2 Input

BIT

Digitaler Eingang Messtaster 2

Data Area 19:

TP1 Pos position

UDINT

Positiver Wert von Messtaster 1
Einheit: der angegebene Wert muss mit dem entsprechenden Skalierungsfaktor multipliziert werden

Data Area 20:

TP1 Neg position

UDINT

Negativer Wert von Messtaster 1
Einheit: der angegebene Wert muss mit dem entsprechenden Skalierungsfaktor multipliziert werden

Data Area 21:

TP1 Pos timestamp

UDINT

Zeitstempel der Messtaster 1, während ein Ereignis mit steigender Flanke erkannt wurde.

Data Area 22:

TP1 Neg timestamp

UDINT

Zeitstempel der Messtaster 1, während ein Ereignis mit fallender Flanke erkannt wurde.

Data Area 23:

TP2 Pos position

UDINT

Positiver Wert von Messtaster 2
Einheit: der angegebene Wert muss mit dem entsprechenden Skalierungsfaktor multipliziert werden

Data Area 24:

TP2 Neg position

UDINT

Negativer Wert von Messtaster 2
Einheit: der angegebene Wert muss mit dem entsprechenden Skalierungsfaktor multipliziert werden

Data Area 25:

TP2 Pos timestamp

UDINT

Zeitstempel der Messtaster 2, während ein Ereignis mit steigender Flanke erkannt wurde.

Data Area 26:

TP2 Neg timestamp

UDINT

Zeitstempel der Messtaster 2, während ein Ereignis mit fallender Flanke erkannt wurde.

MDP742 Drive / MDP742 Outputs

Enable (default)

Name

Typ

Beschreibung

Data Area 27:

Controlword

UINT

Control-Informationen

Data Area 28:

Target position

UDINT

Aktuelle Sollposition in Inkrementen

Die Sollposition der MC3-Achse in physikalischen Einheiten, wie z. B. mm oder Grad, wird von der MC3 mathematisch in einen Inkrementalwert zurückgerechnet und zum Antrieb übertragen. Hierbei werden Überläufe des Inkrementalwertes in der Sollposition von der MC3 berücksichtigt.

Data Area 29:

Target velocity

DINT

Aktuelle Sollgeschwindigkeit in Inkrementen

Die Sollgeschwindigkeit der MC3-Achse in physikalischen Einheiten, wie z. B. mm/s oder Grad/s, wird von der MC3 mathematisch in einen Inkrementalwert zurückgerechnet und zum Antrieb übertragen.

MDP742 Drive / MDP742 Messtaster Outputs

In der Standardeinstellung ist dieser Datenbereich deaktiviert.

Enable (default)

Name

Typ

Beschreibung

Data Area 30:

TP1 Enable

BIT

Messtaster 1 einschalten

Data Area 31:

TP1 Continuous

BIT

Einmalige oder zyklische Ereignisse
0: erstes Event nach dem Einschalten detektiert
1: fortlaufende Detektierung

Data Area 32:

TP1 Trigger mode

BIT2

Es wird Eingang 1 getriggert

Data Area 33:

TP1 Enable pos edge

BIT

Ausschlaggebend für ein Event ist eine steigende Flanke an Messtaster 1

Data Area 34:

TP1 Enable neg edge

BIT

Ausschlaggebend für ein Event ist eine fallende Flanke an Messtaster 1

Data Area 35:

TP2 Enable

BIT

Messtaster 2 einschalten

Data Area 36:

TP2 Continuous

BIT

Einmalige oder zyklische Ereignisse
0: erstes Event nach dem Einschalten detektiert
1: fortlaufende Detektierung

Data Area 37:

TP2 Trigger mode

BIT2

Es wird Eingang 2 getriggert

Data Area 38:

TP2 Enable pos edge

BIT

Ausschlaggebend für ein Event ist eine steigende Flanke an Messtaster 2

Data Area 39:

TP2 Enable neg edge

BIT

Ausschlaggebend für ein Event ist eine fallende Flanke an Messtaster 2

Hinweis

Warnung im Fehlerprotokollfenster durch ausgewählte Einträge ohne Verknüpfung zum I/O-Gerät

Einträge in den Datenbereichen von Antriebs- und Geberobjekten, die zwar freigegeben (Enable = True), aber nicht auf das I/O-Antriebsobjekt verlinkt sind, führen zu einer Warnung im Fehlerprotokollfenster. Fehlt die Verknüpfung für eine zur Laufzeit verwendete Funktion, führt dies zu einem Laufzeitfehler. Beispielsweise kann eine Achse nicht aufgestartet werden, wenn das Statuswort vom I/O-Antriebsobjekt nicht verknüpft ist.

  • Verknüpfen Sie benötigte Einträge der Schnittstelle zwischen Achse und I/O-Gerät
  • Entfernen Sie die Auswahl des nicht benötigten Eintrags, um keine Warnung zu generieren.