Beeinflussung der dynamischen Kenngrößen

Bei Bedarf können die achsspezifischen Kenngrößen zu kleineren und größeren Werten hin bis zur maximal zulässigen Beschleunigung beeinflusst werden. Es können auch die von der NC berechneten Bahnkenngrößen über NC-Programmierung zu kleineren Werten hin verändert werden. Dadurch können kritische Beschleunigungsvorgänge innerhalb des NC-Programms, die Einfluss auf die Konturgenauigkeit haben, vermieden werden.

Beispiele für Gewichtungen von Achsbeschleunigungen und Rampenzeiten im NC-Programm:

N10 G130 X50 Y75 Z75
N20 G132 X75 Y75 Z75

N10: Die verwendete Achsbeschleunigung der X Achse wird auf 50 % reduziert, Y und Z Achse auf 75%. N20: Die verwendete Rampenzeit von X , Y, Z-Achse wird auf 75 % reduziert.

Sollen alle Achsen gewichtet werden, können auch die G Funktionen G131 und G133 verwendet werden.

N10 G131 50
N20 G133 50

N10: Die verwendete Achsbeschleunigung aller Achsen wird auf 50 % reduziert.
N20: Die verwendete Rampenzeit aller Achsen wird auf 50 % reduziert.

Die vom Look-Ahead berechneten Bahnbeschleunigungen oder Geschwindigkeiten lassen sich über die Befehle #VECTOR LIMIT ON [ACC..] und #VECTOR LIMIT ON [VEL..] begrenzen, wobei die Grenzwerte entweder explizit programmiert oder der kanalspezifischen Liste entnommen werden.