Weiterführende Funktionen
Beeinflussung der Hubauslösezeit:
Für ein gutes Bearbeitungsergebnis kann der Auslösezeitpunkt des Hubes beeinflusst werden. So ermöglicht eine Hubvorauslösung den Ausgleich der konstanten Totzeit der Signalverarbeitung. Durch eine Hubnachauslösung kann das Einschwingverhalten der Achsen oder zum Beispiel die Zeit zum Niederhalten beim Stanzen mit Niederhalten ausgeglichen werden.
Die Beeinflussung der Hubauslösezeit bezieht sich je nach Einstellung auf eines der beiden folgenden Ereignisse:
- Interpolationsendpunkt erreicht →G00,G01,G02,G03
- In-Pos Fenster der langsamsten Achsen → G60
Für die Hubnachauslösung wird die Verweilzeit G04 zusammen mit einer M-Funktion eingesetzt.
Für die Vorauslösung wird eine M-Funktion vom Typ MET_SVS verwendet.
![]() | Die zeitliche Auflösung der Verschiebung richtet sich nach der Zykluszeit der CNC-Steuerung als kleinste Einheit. |
Beispiel
Hubvorauslösung:
Die anwenderspezifische M-Funktion M97 soll 40 Millisekunden vor Erreichen des Synchronisationszeitpunktes in der Satzsequenz an die PLC ausgegeben werden.
Auszug aus Kanalparameterliste:
Beispiel
Hubnachauslösung:
M96 ist die anwenderspezifische M-Funktion zum Auslösen der Hubbewegung. Die Hubbewegung soll erst 50 Millisekunden nach erreichen der Hubpositionen erfolgen.
Beispiel
Ausgabe der M-Funktion bezogen auf In-Pos Fenster:
M96 ist die anwenderspezifische M-Funktion zum Auslösen der Hubbewegung. Die Hubbewegung soll erst 50 Millisekunden nach erreichen der physikalischen Hubpositionen aller Achsen (Lage-Istwert ist im Fenster) erfolgen.