Zulässige Ursprünge

Unter Zulässige Ursprünge (Allowed origins) können zusätzliche Hostnamen oder IP-Adressen definiert werden, von denen Verbindungen zum Server erlaubt sind. Standardmäßig akzeptiert der Server ausschließlich die IP-Adressen und Hostnamen, die im verwendeten Zertifikat hinterlegt sind. Sollen weitere Systeme auf den Server zugreifen dürfen, können diese als reguläre Ausdrücke (Regular Expressions, RegEx) angegeben werden.

Beispiele:

IP-Adresse 172.12.123.1 mit Port 2020

^https://172\.12\.123\.1:2020$

Hostname myserver mit Port 2020

^https://myserver:2020$

Hostname myserver mit Port 8080

^https://myserver:8080$

Alle Ursprünge zulassen

.*

WARNUNG

Alle Zugriffe freigeben

Es ist möglich sämtliche Request zuzulassen mit .* . Dies stellt eine erhebliche Sicherheitslücke dar und sollte ausschließlich zu Test- und Entwicklungszwecken verwendet werden. Für produktive Systeme wird diese Einstellung ausdrücklich nicht empfohlen.

Für den Zugriff auf einen Server über das Netzwerk muss mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann der Zugriff alternativ über einen SSH-Tunnel erfolgen. Dies ist z. B. bei einem Linux-System ohne angeschlossenen Monitor hilfreich.

1. Öffnen Sie hierzu PowerShell.
2. Führen Sie den folgenden Befehl aus und ersetzen Sie <Host-Ip-or-Hostname> durch die IP-Adresse oder den Hostnamen des externen Gerätes.
ssh -N -L 2020:localhost:2020 Administrator@<Host-Ip-or-Hostname>
3. Öffnen Sie einen lokalen Browser.
4. Über folgende URL erreichen Sie nun Ihren externen Server
https://127.0.0.1:2020/Config
5. Navigieren Sie zu TcHmiSrv/Sicherheit
6. Passen Sie den Eintrag Zulässige Ursprünge entsprechend an, um zukünftige Verbindungen auch ohne SSH-Tunnel zu ermöglichen.
Nach dem Speichern kann auf den Server über die neu konfigurierte IP-Adresse bzw. den Hostnamen direkt zugegriffen werden.