Technische Einführung
Das UnitTestFramework besteht aus einer SPS-Bibliothek, welche in das Testprojekt eingebunden werden muss, einem Test-Client mit Benutzeroberfläche und einem Test-Client ohne Benutzeroberfläche. Letzterer wird für Aufrufe per Kommandozeile verwendet und kann verwendet werden, um Tests im Rahmen von CI/CD automatisch in einer Pipline auszuführen. Im folgenden Bild ist der Aufbau schematisch dargestellt.

Liegt der zu testende Steuerungscode in einer SPS-Bibliothek, wird diese ebenfalls in der zu testenden Version in das Testprojekt eingebunden. Dies kann zum Beispiel mittels Automation Interface automatisiert geschehen. Das Testprojekt enthält die Test-Cases für die verschiedenen Bausteine in der Bibliothek. Jeder Test-Case ist dabei ein eigener Funktionsbaustein. In der Basisklasse der Test-Cases ist bereits implementiert, dass sich die Test-Cases bei einem Test-Controller anmelden. Dieser befindet sich in der globalen Variablen-Liste der Test-Framework-Bibliothek (siehe folgende Abbildung).

Sobald sich ein Test-Client mit dem Zielsystem verbindet, auf dem ein Test-Projekt aktiviert wurde, werden automatisch die Testfälle vom Test-Controller ausgelesen und im Test-Client mit GUI als Liste dargestellt. Von hier aus kann nun der Aufruf der Test-Cases als Ganzes oder einzeln erfolgen. Der Test-Client ohne GUI stellt die Test-Cases nicht dar, sondern beginnt nach dem Aufruf direkt mit der Abarbeitung der Test-Fälle. Die Ergebnisse der Tests werden als Datei im JUnit oder HTML-Format hinterlegt. Aus dem Test-Client mit GUI können diese ebenfalls in diesen beiden Formaten exportiert werden.