Abrechnung von Compute Hours

Compute Hours stellen die verfügbaren Rechenressourcen für das Training von KI-Modellen dar.

Das verfügbare Compute-Kontingent hängt vom verwendeten Lizenztyp sowie von optional zugewiesenen Ressource Packs ab. Mit Beginn einer neuen Subscription-Periode wird das in der Lizenz enthaltene Compute-Kontingent erneut bereitgestellt. Nicht genutzte Compute Hours verfallen am Ende der jeweiligen Laufzeit. Zusätzliche Compute Hours können über Ressource Packs erweitert werden.

Wenn kein ausreichendes Compute-Kontingent mehr verfügbar ist, können keine weiteren Trainings gestartet werden. In diesem Fall muss entweder auf die nächste Subscription-Periode gewartet oder ein zusätzliches Ressource Pack zugewiesen werden.

Den aktuellen Wert ihres Compute-Kontingents finden Sie oben rechts in der Kopfzeile; angegeben in Stunden und Minuten.

Reservierung von Compute Hours

Beim Start eines Modelltrainings wird zunächst die voraussichtliche Trainingszeit auf Basis der Trainingskonfiguration und des verwendeten Datensatzes geschätzt.

Ist die geschätzte Trainingszeit kleiner oder gleich dem verfügbaren Compute-Kontingent, wird das Training gestartet. Dabei wird die geschätzte Compute-Zeit zunächst reserviert. Dieser Mechanismus entspricht der temporären Reservierung eines Budgets, beispielsweise bei einer Kreditkartenzahlung.

Nach Abschluss des Trainings wird ausschließlich die tatsächlich benötigte Trainingszeit abgerechnet. Nicht verwendete reservierte Compute Hours werden automatisch wieder freigegeben.

Unzureichendes Compute-Kontingent

Ist die geschätzte Trainingszeit größer als das aktuell verfügbare Compute-Kontingent, kann das Training nicht gestartet werden.

In diesem Fall muss zusätzliches Compute-Kontingent bereitgestellt werden.

Abrechnungszeitpunkt

Die Abrechnung eines Trainings erfolgt immer auf Basis des Compute-Kontingents, das zum Zeitpunkt des Trainingsstarts verfügbar war. Die reservierten Compute Hours bleiben während der gesamten Trainingsdauer an die ursprüngliche Subscription-Periode gebunden.

Beispiel:

Wird ein Training am letzten Tag einer Subscription-Periode gestartet und endet erst in der folgenden Subscription-Periode, wird die gesamte Trainingszeit dennoch dem ursprünglichen Subscription-Term belastet. Grund dafür ist, dass das Compute-Kontingent bereits beim Trainingsstart reserviert wurde.