Referenzierungskomplexität (Elshof)
Titel Kurzform | Elshof |
Kategorien | Effizienz, Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit |
Definition | Komplexität des Datenflusses einer POU Die Referenzierungskomplexität wird nach der folgenden Formel berechnet: <Anzahl verwendeter Variablen> / <Anzahl Variablenzugriffe> |
Weitere Informationen | Es werden nur Variablenzugriffe im Implementierungsteil der POU berücksichtigt. |
Beispiel:
PROGRAM MAIN
VAR
i, j : INT;
k : INT := GVL.m;
b, c : BOOL;
fb : FB_Sample;
END_VARfb(paramA := b); // +3 accesses (fb, paramA and b)
i := j; // +2 accesses (i and j)
j := GVL.d; // +2 accesses (j and GVL.d)Für die Metrik Referenzierungskomplexität (Elshof) ergibt sich für MAIN:
- Anzahl verwendeter Variablen = 6
- Anzahl Variablenzugriffe = 7
- Referenzierungskomplexität (Elshof) = Anzahl verwendeter Variablen/Anzahl Variablenzugriffe = 6/7 = 0.85
Achtung:
- c und k werden nicht verwendet und zählen daher nicht als "verwendete Variablen".
- Die Zuweisung
k : INT := GVL.m;wird nicht gezählt, da sie Teil der Deklaration des Programms ist.