Scope Eigenschaften

Bevor ein Scope mit der Aufnahme beginnen kann, müssen alle beteiligten Server verbunden werden. Zur Änderung der Aufnahmeeinstellungen dient das Scope-Settings-Window:

Scope Eigenschaften 1:

Record Mode

Die Record Time ist die Gesamtzeit der Aufnahme. Sie wird im Format Tage:Stunden:Minuten:Sekunden eingegeben.

Die Option "File Store" legt fest ob der Server die Daten in einer lokalen Datei zwischenspeichern soll oder ob er die Daten nur im Arbeitsspeicher hält. Die Auswahl sollte abhängig von der Menge der aufzunehmenden Daten und vom Aufnahmegerät gewählt werden. So ist die Zugriffszeit besser, wenn nur im Arbeitsspeicher gearbeitet wird. Bei größeren Datenmengen ist es jedoch meist nötig den File-Store zu nutzen.

Start Record

Hier kann eingestellt werden ob die Aufnahme bei betätigen des Aufnahme-Knopfes (Auto Start) oder auf das Eintreffen eines Triggerereignisses hin (Trigger Start), erfolgen soll.

Stop Record

Ring Buffer und Auto Stop -Modus legen fest wie ein Server bei erreichen der Aufnahmezeit reagieren soll.

Common

Hier kann ein freier Kommentar abgelegt werden.

Scope Toolbar

Mit der Toolbar wird die Aufnahme des Scopes gestartet und gestoppt. Weiterhin können hier aufgenommene Daten gespeichert werden. Die Übersicht zeigt die Buttons und deren Erklärung (von links):

Scope Eigenschaften 2:

Run Menü

Über das Run Menü sind die Funktionen der Scope-Toolbar ebenfalls erreichbar. Hier können auch die entsprechenden Tastenbelegungen eingesehen werden.

Scope Eigenschaften 3:

Zusätzlich befinden sich hier zwei Exportfunktionen

Export to CSV: Text Export um die Scope-Daten auch in anderen Programmen nutzen zu können. Die erzeugte Datei ist im Tabellenformat gehalten. Die Reihen sind hierbei durch Zeilen, die Spalten durch Tabulatoren getrennt. Die ersten Reihen beinhalten Information über die Aufnahme, wie Scope-Name oder Start, und Endzeit der Aufnahme.

Name

Scope01

File

StartRecord

128783093223690000

Donnerstag, 5. Februar 2009

13:08:42

EndRecord

128783093339880000

Donnerstag, 5. Februar 2009

13:08:53

Danach folgt für jeden Kanal ein Definitionsbereich mit den Akquisitionsdaten.

Name

DREIECK

NetId

172.16.8.205.1.1

Port

801

SampleTime[ms]

1

SymbolBased

TRUE

SymbolName

MAIN.DREIECK

SymbolComment

IndexGroup

16448

IndexOffset

608

Data-Type

ADST_REAL32

VariableSize

4

Zum Schluss folgt für jeden Kanal eine Liste mit den aufgenommenen Daten. Erst der Zeitwert als Offset von der StartRecord- Zeit, dann der entsprechende Datenwert.

0

-1,03799391

1

-1,03599393

2

-1,033994

3

-1,031994

4

-1,029994

5

-1,027994

6

-1,02599406

7

-1,02399409

8

-1,02199411

9

-1,01999414

10

-1,01799417

11

-1,01599419

12

-1,01399422

13

-1,01199424

...

...

Export to Binary: Das binäre Datenformat ist an das Textformat angelehnt, enthält aber keinerlei Trennzeichen. Dafür sind in den entsprechenden Headern die Byte-Länge aller variablen Datentypen (wie Zeichenketten) enthalten. Alle Zeiten sind im File-Time-Format angegeben: 1Tick = 100ns; Ursprung ist der 1.1.1601 0h.

Variable

Size (Bytes)

DataType

MAIN-HEADER

HeaderSize

8

Int64

NameSize

4

Int32

Name

NameSize

Array of Char (1Byte)

StartTime

8

Int64

EndTime

8

Int64

ChannelCount

4

Int32

Variable

Size (Bytes)

DataType

Channel - Header #1

ChannelHeaderSize

8

Int64

NameSize

4

Int32

Name

NameSize

Array of Char (1Byte)

NetIdSize

4

Int32

NetId

NetIdSize

Array of Char (1Byte)

Port

4

Int32

Sample Time

8

Int64

SymbolBased

1

bool (as byte)

SymoblNameSize

4

Int32

Symbolname:

SymbolNameSize

Array of Char (1Byte)

CommentSize

4

Int32

Comment

CommentSize

Array of Char (1Byte)

IndexGroup

8

Int64

IndexOffset

8

Int64

DataTypeSize

4

Int32

DataType

DataTypeSize

Array of Char (1Byte)

DataTypeId

4

Int32

VariableSize

4

Int32

Samples in File

8

Int64

Data in File

8

Int64

File-StartPosition

8

Int64

Channel - Header #2

...

Channel-Header #MainHeader.ChannelCount

Variable

Size (Bytes)

DataType

Data Channel #1

DataPoint #1

Timestamp

4

UInt32

Value

ChannelHeader1.VariableSize

ChannelHeader.DataType

DataPoint #2

...

DataPoint ChannelHeader #1.Samples In File

Data Channel #2

...

Data Channel #MainHeader.ChannelCount

Konvertieren von Daten mit der Kommandozeile

Die mit dem ScopeView2 erzeugten Daten im Format .svd können auch über einen Kommandozeilenaufruf in eines der beiden alternativen Exportformate überführt werden. Die Konvertierung wird von der ScopeView2.exe durchgeführt; als Konvertierungsparameter dient ein -c. Anschließend müssen die Datendatei und die Zieldatei angegeben werden:

Damit die Konvertierung ohne weitere Eingaben durchlaufen werden kann, muss der ScopeServer gestartet und die Datendatei vorhanden sein.

Hinweis

Eine ggf. existierende Datei mit dem Namen der Zieldatei wird ohne Rückfrage überschrieben.