Unterschiede zur Version V2.12
Die Version V2.20 wurde gegenüber der Version V2.12 grundlegend erweitert und verbessert. Durch die neuen Funktionen wird der gesamte Funktionsbereich der Raumautomation abgedeckt. Neben den Erweiterungen wurden aber auch vorhandene Leistungsmerkmale überarbeitet. Damit Projekte, die mit V2.12 erstellt wurden, weiterhin gepflegt werden können, können die Versionen V2.12 und V2.20 parallel auf dem gleichen Rechner installiert und genutzt werden. Die Projektdateien können einfach durch die Dateiendung unterschieden werden. Aufgrund einiger Erweiterungen können allerdings alte Projekte nicht direkt in der Version V2.20 eingelesen werden. Eventuell wird es in Zukunft ein Migrationswerkzeug geben, dass möglichst viele Informationen aus einem alten Projekt in ein neues übernimmt. In der folgenden Tabelle ist eine Übersicht mit den wichtigsten Erweiterungen und Änderungen:
V2.12 | V2.20 | Verbesserung |
---|---|---|
Dateiendung der Projektdatei ist *.bam. | Dateiendung der Projektdatei ist *.bamx. | Die einzelnen Projektdateien können schon durch die Dateiendung den einzelnen Versionen zugeordnet werden. |
Es wird TwinCAT V2.10 vorausgesetzt. | Es wird TwinCAT V2.11 vorausgesetzt. | Der CX5000 kann dadurch unterstützt werden. |
Unterstützt EnOcean via KL6021-0023. | Unterstützt EnOcean via KL6021-0023 und via KL6581. | Mehrere EnOcean-Empfänger können an einer Klemme angeschlossen werden. |
Nur Signalgruppen können Szenen aufrufen. | Signale und Signalgruppen können Szenen aufrufen. | Es muss bei einem Signal nicht immer eine Gruppe angelegt werden, um eine Szene aufzurufen. |
Für die Beleuchtung gibt es 2 Varianten. | Für die Beleuchtung gibt es 6 Varianten. | Es stehen jetzt auch Beleuchtungen für Treppenhausbeleuchtung, Dämmerungsschalter, Sicherheitsbeleuchtung, o.ä. zur Verfügung. |
- | Objekte für Zeitschaltkanäle, zusammengesetzte Module und Wetterstationen sind hinzugekommen. | Wichtige Leistungsmerkmale stehen somit mit der neuen Version zur Verfügung. |
Die Übertragung der Befehle geschieht per ADS/TCP. | Die Übertragung der Befehle geschieht über TwinCAT-Netzwerkvariablen. | Netzwerkvariablen können einfacher in das System integriert werden. Es ist nicht notwendig, im TwinCAT-Router der Controller alle Teilnehmer einzutragen. Die Übertragung per TwinCAT Netzwerkvariablen ist deutlich leistungsfähiger, da mit einem Telegramm an mehrere Teilnehmer der gleiche Befehl gesendet werden kann. |
Der Zugriff auf die Objekte in der SPS erfolgt über globale Variablen. | In der SPS stehen für jeden Objekttyp Funktionsblöcke zur Verfügung. Über diese Funktionsblöcke kann jedes Objekt angesprochen werden. | Das Erweitern des SPS-Programms mit eigenen SPS-Funktionen ist insbesondere für die grafischen Darstellungsarten einfacher geworden. |
- | Kopieren, Einfügen, Importieren und Exportieren wird vom TwinCAT Building Automation Manager unterstützt. | Die Projekterstellung wird erheblich vereinfacht. Einmal parametrierte Elemente können beliebig häufig vervielfältigt werden. |
- | Das Suchen von E/A-Geräten und Feldbusklemmen wird unterstützt. | Das Eintragen der E/A-Geräte kann dadurch beschleunigt werden. |
Die Zuordnung der Sensoren zu den Funktionseinheiten geschieht über eine Ereignis/Aktions-Zuordnung an dem Sensor. | An der Funktionseinheit erfolgt die Zuordnung aller Sensoren und aller Aktoren. | Die Übersicht wird deutlich verbessert. Es ist leichter zu erkennen welche Sensoren und Aktoren Einfluss auf die Funktionseinheit nehmen. |