Beispiel:I/O-Automapping
In einer BACnet-Umgebung werden Daten immer mittels Objekten und deren Properties repräsentiert. Dies gilt für Speicherzustände (Variablen) genauso wie für Hardware-Ein- und -Ausgänge. Im Schluss bedeutet dies, dass sämtliche Hardware-Klemmen des I/O-Systems mittels BACnet-Objekten abgebildet werden müssen. Um die aufwendige Arbeit des Verknüpfens zwischen BACnet-Objekten und Hardware-Klemmen zu minimieren, besteht die Möglichkeit des automatischen Mappings. Im Folgenden wird der Ablauf anhand von Bildschirmabzügen erklärt. Weitere Informationen zum technischen Verständnis gibt es im Kapitel "I/O-Automapping". Als Beispiel für das manuelle Verknüpfen zwischen Hardware-Klemmen und BACnet-Objekten siehe auch Kapitel "Manuelle Verknüpfung Hardware (Klemme), BACnet BinaryInput und SPS Laufzeit".
- BACnet-Adapter und -Server anlegen (siehe Beispiel "BACnet Adapter und Server anlegen")
- Einen I/O-Bus mittels Scan-Funktion im Config Modus oder von Hand anlegen (siehe auch Kapitel "I/O-Automapping")
- EtherCAT- bzw. K-Bus-Automapping aktivieren
- a) Mittels Dropdown-Box das entsprechende Bus-System anwählen
- b) Button "Map" betätigen
- Im Automapping-Dialog können die Parameter für das Mapping eingestellt und anschließend mit Button "Map" bestätigt werden
- Der Fortschritt des Mappings wird in einem separaten Dialog angezeigt
- Die BACnet-Objekte die die Klemmen des I/O-Buses repräsentieren sind unterhalb einer Structured View angeordnet
- Nach dem Laden der Konfiguration mit "Reload I/O Devices" und Aktivieren des Free RUN Modus stehen die Objekte "Online" zur Verfügung