Parallel-Betrieb bei Redundanz
Geräte desselben Typs können zur Redundanz parallel geschaltet werden, um eine höhere Systemverfügbarkeit zu erreichen. Redundante Systeme erfordern ein bestimmtes Maß an zusätzlicher Leistung, um die Last zu bedienen, wenn eine Stromversorgung ausfällt. Die einfachste Methode besteht darin, zwei Stromversorgungen parallel zu schalten. Dies wird als 1+1-Redundanz bezeichnet. Falls eine Stromversorgung ausfällt, kann die andere automatisch ohne Unterbrechung den Laststrom liefern.
Bitte beachten Sie: Diese einfache Art, ein redundantes System aufzubauen, deckt keine Ausfälle ab, wie z. B. einen internen Kurzschluss auf der Sekundärseite der Stromversorgung. In einem solchen Fall wird das defekte Gerät zur Last für die anderen Stromversorgungen und die Ausgangsspannung kann nicht mehr gehalten werden. Dies kann durch die Verwendung von Redundanzmodulen vermieden werden, die Entkopplungsvorrichtungen (Dioden oder MOSFETs) enthalten.
Empfehlungen für den Aufbau redundanter Stromversorgungssysteme:
- Verwenden Sie für jede Stromversorgung separate Eingangssicherungen. Eine separate Quelle für jede Versorgung, wenn möglich, erhöht die Zuverlässigkeit des redundanten Systems.
- Schalten Sie die Stromversorgung in den Modus "Parallel-Betrieb".
- Überwachen Sie die einzelnen Stromversorgungen. Verwenden Sie daher den DC-OK-Relaiskontakt der Stromversorgung.
- Es ist empfehlenswert, die Ausgangsspannungen aller Geräte auf den gleichen Wert (± 100 mV) zu setzen oder auf der Werkseinstellung zu belassen.
Verdrahtungsbeispiel
