Link Loss Forwarding

Eine Ethernet-Verbindung ist eine verwaltete Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen zwei intelligenten Endgeräten.

Link Loss Forwarding 1:Abb.16: Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen zwei Ethernet-Geräten

Beide Geräte senden in Ihre Ethernet-Verbindung das sog. Idle-Muster. Wenn sie auch ein entsprechendes Muster empfangen, ist die Verbindung und damit der sog. Link hergestellt. In diesem Fall ist beiden Geräten bekannt, dass sie diese Verbindung benutzen können. Wird die Verbindung unterbrochen, besteht kein Link mehr und beide Geräte zeigen das durch z. B. die LEDs an.

Link Loss Forwarding 2:Abb.17: Unterbrochene Punkt-zu-Punkt-Verbindung

Wenn ein Medienkonverter zwischen beide Stationen geschaltet wird, ist auch dieser ein intelligenter Sender/Empfänger. Würde hier die Verbindung C gestört, würde Teilnehmer A davon nicht unbedingt informiert, er würde weiter Daten an den Konverter über den bestehenden Link B schicken, wo die Daten "versickern". Deshalb unterstützt die EP9521 Link Loss Forwarding (LLF) in eine auszuwählende Richtung. Die Melderichtung wird durch die Drehwahlschalterstellung ausgewählt. Stellt der Konverter also bei in Abb. Zwischengeschalteter Medienkonverter in Ethernet-Verbindung eine Unterbrechung von Verbindung C fest, entzieht er auch Verbindung B den Link.

Link Loss Forwarding 3:Abb.18: Zwischengeschalteter Medienkonverter in Ethernet-Verbindung

In den beiden IP-Einstellungen arbeitet der EP9521 als Store-and-Forward-Netzwerkgerät mit Checksummen-Prüfung. Fehlerhafte Frames (CRC-Fehler), zu kurze (<64 Bytes) und zu lange (>1536 Bytes) Frames werden nicht weitergeleitet.