Neue Duty Cycle‑ und/oder Frequenz‑Werte übernehmen
Zur Übernahme neuer Duty Cycle- und oder Frequenz-Werte stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
- 1. Übernahme neuer Werte in der Werkseinstellung (s. Beispiel 1)
In der Werkseinstellung (Default) werden neue Prozessdatenvorgaben für „PWM Duty Cycle“, „PWM Frequency“ erst nach Ablauf der aktuell laufenden Periode und einer weiteren vollen Periode übernommen.
Dadurch wird eine Verzerrung des Ausgangssignals verhindert, es treten somit keine Glitches auf. - 2. Übernahme neuer Werte mit geringer Verzögerung im 1-Kanal‑Modus (s. Beispiel 2)
Im 1-Kanal-Modus wird die zyklische Übernahme neuer Werte („PWM Duty Cycle“, „PWM Frequency“) mit einer geringen Verzögerung unterstützt. Dabei wird der Wert, nach Ablauf der laufenden Periode übernommen, es wird keine zusätzliche volle Periode abgewartet.
Dazu sind folgende Parametrierungen vorzunehmen: - Wählen Sie die gewünschte Konfiguration für SlotGroup 1
- Wählen Sie in der SlotGroup 2, SlotGroup 3, SlotGroup 4 ein „Empty” Modul aus. Dadurch sind die Kanäle 2, 3, und 4 nicht mehr funktional.
- Setzen Sie im CoE‑Verzeichnis:
0xF817:01 “Enable Low Latency Output Slot 1” = TRUE.
Beispiel 1: 0xF817:01 „Enable Low Latency Output Slot 1“ = FALSE (Default)
Die Übernahme neuer Prozessdatenwerte („PWM Duty Cycle“, „PWM Frequency“) erfolgt, wenn die laufende Periode beendet und eine weitere Periode abgewartet wurde.
Beispiel 2: „Enable Low Latency Output Slot 1“ = TRUE, Übernahme mit geringer Verzögerung
Neue Prozessdatenwerte („PWM Duty Cycle“, „PWM Frequency“) werden direkt nach Beendigung der laufenden Periode übernommen.
Legende für Abbildungen in den oben gezeigten Beispielen: C1: Vorgabe der Frequenz über Prozessdatum „PWM Frequency“ |