AX2000 am SSB

Notwendiges Material:
- TwinCAT 2.9 Build 953 oder Größer
- BX3100 Version 0.80 oder Größer
- 1 x KL1xx4
- 1 x KL2xx4
- 1 x KL9010
- 1 x AX2000 mit folgende Einstellungen: Slave Adresse 4, Baudrate 500 kByte
- Verkabelungsmaterial sowie Spannungsversorgung
- Beispiel Programm und Konfiguration auf dem BX-Controller
- TwinCAT System Manager File (Beispieldatei)
(Das System Manager File muss per ADS zum BX-Controller geladen werden).- BX-Programm-File (Beispieldatei)
Für den Konfigurations-Download über ADS benötigt man entweder einen BECKHOFF Feldbus-Master oder eine freie serielle Schnittstelle.
AX2000 Beschreibung
Folgende Abschnitte sind Auszüge aus der Dokumentation des AX2000 Drive Handbuch. Weitere Informationen finden Sie unter der Internet Adresse http://www.Beckhoff.de.
Hardware und Schnittstellen
Einstellen der Stationsadresse
Die Stationsadresse (Geräteadresse am CAN-Bus) des Servoverstärkers können Sie auf drei Arten
einstellen:
- Mit der Tastatur in der Frontplatte (siehe Installationsanleitung AX2000)
- In der Inbetriebnahme-Software DRIVE.EXE auf der Bildschirmseite "Basiseinstellungen"
- Über die serielle Schnittstelle mit der Abfolge der ASCII-Kommandos:
ADDR nn > SAVE > COLDSTART (mit nn = Adresse)
Der Adressbereich kann mit Hilfe des ASCII – Objektes MDRV von 1..63 auf 1..127 expandiert
werden.
Einstellen der Baudrate
Die CAN-Übertragungsgeschwindigkeit (Baudrate) können Sie auf drei Arten einstellen:
- Mit der Tastatur in der Frontplatte (siehe Installationsanleitung AX2000)
- In der Inbetriebnahme-Software DRIVE.EXE auf der Bildschirmseite "Basiseinstellungen"
- Über die serielle Schnittstelle mit der Abfolge der ASCII - Kommandos:
CBAUD bb > SAVE > COLDSTART (mit bb = Baudrate in kB)
Mögliche Baudraten sind 10, 20, 50, 100, 125, 250, 333, 500 (default), 666, 800 und 1000 kBaud.
CANopen Interface (X6)
Interface zum Anschluss an den CAN Bus (default 500 kBaud). Das integrierte Profil basiert auf dem Kommunikationsprofil CANopen DS301 und dem Antriebsprofil DSP402. Im Zusammenhang mit dem Lageregler werden u.a. folgende Funktionen bereitgestellt:
Tippen mit variabler Geschwindigkeit, Referenzfahren, Fahrauftrag starten, Direktfahrauftrag starten, digitale Sollwertvorgabe, Datentransferfunktionen und viele andere.
Detaillierte Informationen finden Sie im CANopen-Handbuch. Die Schnittstelle ist über Optokoppler galvanisch getrennt und liegt auf dem gleichen Potential wie das RS232-Interface. Die analogen Sollwerteingänge sind weiterhin nutzbar. Mit der optionalen Erweiterungskarte -2CAN- werden die beiden Schnittstellen RS232 und CAN, die denselben Stecker X6 belegen, auf zwei Stecker verteilt.
